Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
SUCHE:
KartesymbolKarten
>> HOME
REGIONAL-INFO
Neubrandenburg:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Woldegk:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Eggesin:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Datenschutz
 
 
[93]
Wollin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Wollin bei Penkun im Landkreis Uecker-Randow wurde Ende des 13. Jahrhunderts aus Granitquadern errichtet. Zwei ursprüngliche Stufenportale an der Nordwand und der Westseite des Turmes sind inzwischen zugesetzt. Der dreiteilige Altaraufsatz stammt aus der Zeit um 1700 und weist einen zweigeschossigen Säulenaufbau mit Gemälden, freiplastischen Figuren und geschnitzten Akanthuswangen auf.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche wurde Ende des 13. Jahrhunderts aus geschichteten Granitquadern errichtet, hat einen quadratischen Chor und einen schiffsbreiten Turm. An der Ostseite der Kirche befindet sich zwischen Zwillingsblenden in Backsteinrahmung eine spitzbogige Dreifenstergruppe. Darüber ist ein Okulus mit schräg eingeschnittenem Gewände angebracht. Die verputzte Vorhalle hat spitzbogige Fenster und ein Stufenportal. Zwei ursprüngliche Stufenportale an der Nordwand und der Westseite des Turmes sind inzwischen zugesetzt.
 
Innenansicht:
Im flachgedeckten, 1853 und 1968 renovierten, Innenraum ist ein profilierter Spitzbogen über dem Südportal und in der Westwand eine Spitzbogennische. Der dreiteilige Altaraufsatz stammt aus der Zeit um 1700 und weist einen zweigeschossigen Säulenaufbau mit Gemälden, freiplastischen Figuren und geschnitzten Akanthuswangen auf. Etwas jünger ist die Kanzel aus dem Jahr 1717 mit polygonalem Korb, Schalldeckel und Beschlagwerk.

Weitere Details auf einen Blick: - Achteckige Holztaufe aus dem 19. Jahrhundert. - Kastengestühl mit aufgelegter Spitzbogenarkatur in der Brüstung. - Empore mit aufgelegten Kleeblattbogenblenden und Vierblattfries.
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1853 von Wiegener und Schramm aus Stettin gebaut. Sie hat einen dreiteiligen Prospekt mit vegetabilen und Maßwerkformen.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1680
Hersteller: Lorenz Kökeritz, Stettin

Die zweite Glocke stammt aus dem Jahr 1982 und wurde von Schilling in Apolda gegossen. Das verbretterte Obergeschoss des Turmes aus dem Jahr 1692 wurde 1727 erneuert und aufgestockt. Der Turm wurde in den Jahren 1990/91 restauriert und kupfergedeckt. Er hat einen geschlossenen Achteckaufsatz mit Spitzhelm.
 
Friedhof:
Der Kirchhof ist von einer Feldsteinmauer umgeben.