Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Sommersdorf
Kirche | evangelisch
Die Kirche Sommersdorf im Landkreis Uecker-Randow wurde im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut. Der spätgotische Ostgiebel aus der Zeit um 1500 wurde 1992-1994 freigelegt und restauriert. Auf dem Kirchhof befindet sich eine Trog- und Steinmühle aus der Bronzezeit ca. 1000 v. Chr. Die Orgel wurde 1984 aus den Orgel-Resten zweier im 2. Weltkrieg zerstörten Kirchen gebaut.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut und hat einen querrechteckigen Turm an der Westseite. Der spätgotische Ostgiebel aus der Zeit um 1500 wurde 1992-1994 freigelegt und restauriert. Das Erbbegräbnis an der Ostseite wurde im 19. Jahrhundert im Rahmen von Umbauten angefügt. Der Anbau verfügt über Fialaufsätze, Dreieckgiebel und ein Spitzenbogenportal.
 
Innenansicht:
Der Innenraum hat ein Holztonnengewölbe. In der Südwand ist eine quadratische Nische. Der einfache Kanzelaltar stammt aus der Zeit um 1800, hat aber einen älteren Kanzelkorb. Das Dekor des Altars ist im so genannten Zopfstil angelegt und hat eine weiß-goldene Farbfassung sowie u.a. Engelskopfreliefs, Blumengehänge und das Auge Gottes. Die Empore und das Gestühl stammen aus dem 19. Jahrhundert.

Das Tafelgemälde aus dem 19. Jahrhundert zeigt die Heilige Elisabeth.
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1984 von Bahr aus Weimar aus den Orgel-Resten der im 2. Weltkrieg zerstörten Kirchen in Grünz (u.a. Prospekt) und Sommersdorf (Pfeifen) gebaut.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1680
Hersteller: Lorenz Kökeritz, Stettin

Beide Glocken sind aus Bronze. Die zweite Glocke wurde 1980 von Schilling im thüringischen Apolda gegossen. Das Turmobergeschoss wurde 1897 in Backstein erneuert und der Unterbau, ebenso wie das Schiff, verputzt. Der Turm hat an den Ecken Stützpfeiler und im Glockengeschoss Spitzbogenfenster, darüber Okuli und der kupfergedeckte Pyramidenhelm. In der Turmhalle ist ein spitzbogiges Stufenportal.
 
Friedhof:
Der Kirchhof ist von einer Feldsteinmauer eingefasst. Dort befindet sich auch eine Trog- und Steinmühle aus der Bronzezeit ca. 1000 v. Chr. Unmittelbar vor dem Kirchhof steht ein Sühnestein aus gotländischem Kalkstein, der 1423 zur Sühne an den dort ermordeten Henrik von Ramin aus Wartin aufgestellt wurde.