Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Penkun
Kirche | evangelisch
Die Kirche in Penkun im Landkreis Uecker-Randow ist ein neugotischer Ziegelbau mit einem hohen Turm. Nach der Zerstörung der alten Kirche durch den Stadtbrand 1854 wurde sie 1858 bis 1862 neu errichtet. Die Ausstattung der Kirche ist bauzeitlich und schlicht. Das Altarbild zeigt den winkenden Petrus und ist eine Kopie nach dem Original in der Kirche St. Gertrud in Stettin.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der neugotische Ziegelbau mit seinem hohen, schlanken Turm ist weithin sichtbar. Der Sockel ist aus beschlagenen Feldsteinen und Ziegelbändern errichtet. Die Kirche hat Stufengiebel und einen Polygonchor. Nach der Zerstörung der alten Kirche durch den Stadtbrand 1854 wurde sie 1858 bis 1862 neu errichtet. Sie wird u.a. durch gestufte Strebepfeiler gestützt, die am Chor Fialaufsätze haben. Der nördliche Choranbau beherbergt die Sakristei, der südliche fungierte ursprünglich als Patronatsaufgang. Der Bau weist u.a. Maßwerkfenster und gepaarte Rechteckfenster auf. An der Westwand, unmittelbar am Turm befinden sich polygonale Treppentürmchen.
 
Innenansicht:
Die Holzdecke im Schiff ist zur Mitte zu satteldachförmig angehoben. Der Chor weist ein Rippengewölbe mit Blattkonsolen auf. Die Ausstattung ist bauzeitlich und schlicht. Der Altaraufbau wurde zwischenzeitlich verändert. Das einst auf dem Altar stehende Kreuz ist heute an der südlichen Stirnwand des Schiffes angebracht. Das Altarbild zeigt den winkenden Petrus und ist eine Kopie nach dem Original in der Kirche St. Gertrud in Stettin. Es wurde nach der Restaurierung 2001-2003 wieder über dem Altar angebracht und befand sich seir 1962 ebenfalls an der Südwand.

Der Altarraum wurde 1962 durch Lothar Mannewitz renoviert. Weitere Details auf einen Blick: Polygonale Kanzel auf kräftigem Fuß. Taufe aus Kunststein. Umlaufende Empore. Glasmalerei in den Okuli der Fenster.
 
Orgel:
Die 1959 restaurierte Orgel hat Barnim Grüneberg aus Stettin im Jahr 1863 gebaut. Sie verfügt über einen neugotischen Prospekt mit Fialen, Wimpergen und Maßwerkformen.
 
Glocken:

Anzahl: 2  

Die Glocken aus Eisen sind von unbekannten Herstellern und undatiert. Am Turm befindet sich das gestufte Westportal. Die Backsteinobergeschosse sind durch Treppenfries abgesetzt und mit Lisenengliederung und hohen Fenstern versehen. Der achtseitige Spitzhelm wird von den Helmchen der vorgeblendeten Lisenenschlüsse flankiert.