Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Mewegen
Kirche | evangelisch
Die heute verputzte Kirche Mewegen im Landkreis Uecker-Randow wurde um 1500 aus Feldsteinen erbaut und später in barocken Formen erneuert. Die Ausstattung ist im Stil der Renaissance gehalten. Der Altaraufsatz von 1612 hat einen architektonischen Aufbau mit zwei Säulen, Gesims und zahlreichen Figuren. Im Altarhauptfeld ist die Kreuzigung, in der Predella u.a. das Abendmahl und die Evangelisten abgebildet.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die heute verputzte Kirche wurde um 1500 aus Feldsteinen erbaut und zu einem späteren Zeitpunkt unbekannten Datums in barocken Formen erneuert. Am Ostgiebel, der 1871 weitgehend erneuert wurde, befinden sich Reste des ursprünglichen Blendenschmucks. Umlaufendes Sohlbankgesims fungiert als Putzband. Die Fenster sind mit Schlusssteinen versehen.
 
Innenansicht:
Der Innenraum ist flachgedeckt und die Ausstattung im Stil der Renaissance gehalten. Der Altaraufsatz von 1612 hat einen architektonischen Aufbau mit zwei Säulen, Gesims und zahlreichen Figuren. Im Altarhauptfeld ist die Kreuzigung, in der Predella u.a. das Abendmahl und die Evangelisten abgebildet. Der Altar weist außerdem reiches Beschlag- und Rollwerk auf. Die Kanzel mit Ädikularahmungen und Pilastern sowie das Predigergestühl stammen aus dem 17. Jahrhundert. Das Kasten- und Bankgestühl stammt aus dem 18. Jahrhundert.

 
Orgel:
Die Orgel hat ein dreiteiligen Prospekt und wurde 1902 von Barnim Grüneberg aus Stettin gebaut. Unter der Orgelempore befindet sich der Gemeinderaum.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1708
Hersteller: Johann Heinrich Schmidtl, Stettin

Die andere Glocke wurde im 16. Jahrhundert gegossen. Der Turm wurde 1902 in neubarocken Formen umgestaltet. Er hat einen achteckigen Aufsatz mit vier Okuli und schiefergedeckter Haube mit Spitzhelm.
 
Friedhof:
Die Kirche ist von einer Feldsteinmauer umgeben. Sie hat eine korbbogige Durchfahrt aus dem 17. Jahrhundert, die 1871 verändert wurde.