Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Zerrenthin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Zerrenthin im Landkreis Uecker-Randow ist in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts aus geschichteten Granitquadern errichtet worden. Am Turm und in der Turmhalle sind Stufenportale erhalten. Der umlaufende Wandmalereizyklus im Inneren der Kirche stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und zeigt szenische Darstellungen der Apostel und Heiligen sowie Rankenornamente.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts aus geschichteten Granitquadern gebaut worden. An der Nordseite befand sich vermutlich ehemals eine Sakristei. Auf der Südseite ist eine Vorhalle mit Volutengiebel angebaut, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Den Ostgiebel zieren Spitzbogenblenden und eine Dreifenstergruppe mit Backsteingewänden und Dreiviertelstäben. Die restlichen Fenster wurden im 19. Jahrhundert vergrößert. Beide Granitportale im Norden und Süden sind inzwischen zugesetzt. Am Turm und in der Turmhalle sind Stufenportale erhalten.
 
Innenansicht:
Der Innenraum hat eine Balkendecke. Der umlaufende Wandmalereizyklus stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, wurde 1970 bzw. 1994/96 freigelegt und restauriert. Er zeigt szenische Darstellungen der Apostel und Heiligen sowie Rankenornamente. An der Westwand befindet sich die geschnitzte Kreuzigungsgruppe des ehemaligen Altaraufsatzes aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Empore wurde im 17./18. Jahrhundert gebaut.

Der Kanzelkorb steht jetzt zu ebener Erde und stammt aus dem 19. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich auch eine Grabplatte von Joachim Camerarius (1692).
 
Orgel:
Die Orgel wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut und hat einen neugotischen Prospekt.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1681
Hersteller: Martin Heintze, Berlin

Die Glocke stammt aus der St. Marienkirche in Pasewalk. Die beiden anderen Glocken wurden 1996 und 1997 von A. Bachert aus Heilbronn gegossen. Der insgesamt ca. 46 Meter hohe Turm hat ein verbrettertes Obergeschoss und trägt einen kupfergedeckten Spitzhelm.
 
Friedhof:
Den Kirchhof begrenzt eine Feldsteintrockenmauer