Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Tribohm
Kirche | evangelisch
Die Kirche Tribohm im Landkreis Nordvorpommern ist ein frühgotischer Feldsteinsaal aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Sakristei war zwischen 1651 und um 1840 Begräbniskapelle der Patrone von Thun. Der Holzturm aus dem frühen 15. Jahrhundert hat einen schindelgedeckten Helm und eine 2003 erneuerte Glockenstube. Blickfang im Inneren ist u.a. der Altar mit dem Gemälde des auferstandenen Christus und Schnitzfiguren.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Entstanden ist die Kirche in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts als frühgotischer Feldsteinsaal mit eingezogenem Rechteckchor. Nachträglich wurden die beiden Stützmauern an der Westseite des Kirchenschiffes sowie die Nordsakristei angebaut. Die Sakristei war zwischen 1651 und um 1840 Begräbniskapelle der Patrone von Thun. Im Westen erhebt sich ein geböschter Holzturm aus dem frühen 15. Jahrhundert, der 1648-1650 und dessen achtseitiger, schindelgedeckter Helm und die Glockenstube 2003 erneuert wurde. Der Turm und das Kircheninnere werden ab 2005 einer umfassenden Sanierung bzw. Renovierung unterzogen.
 
Innenansicht:
Die Kirche hat eine flache Holzdecke, die mit einer ornamentalen Bemalung von 1885 versehen und über einen spitzbogigen Triumphbogen verfügt. Die Öffnung zwischen Sakristei und Kirche ist vermauert. Der Altar von 1745 und die Kanzel sind barocken Ursprungs. Der Altar weist eine hölzerne Säulenarchitektur mit einem Abendmahlsrelief im Sockel auf. Das darüber hängende Gemälde des auferstandenen Christus ersetzt das als Altarkreuz verwendete Kruzifix.

Weitere Details auf einen Blick: Rundbogige Schlitzfenster. Portal- und Fensterlaibungen in Granit. Rundsteinfenster aus dem 18. Jahrhundert im Ostgiebel. Am Giebel schmiedeeiserne Tulpenbäume, im Altar Schnitzfiguren.
 
Orgel:
Die Orgel stammt aus dem Jahr 1845 und wurde von Carl A. Buchholz gebaut.
 
Glocke:


Am Turm befindet sich noch das Zifferblatt der Uhr, die in Resten erhalten ist.