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Pasewalk
Kirche St. Marien | evangelisch
Die St. Marien Kirche ist ein stattlicher Backsteinbau, der etwa im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts begonnen wurde. Der Turm wurde in den Jahren 1839-1850 nach einem Entwurf von Landbaumeister Brockmann aufgestockt und nach der Sprengung 1984 durch einen dem Vorgängerbau nachempfundenen Neubau ersetzt. Die Innenausstattung wurde nach Entwürfen von Stüler angefertigt. Die Altarwand zeigt die Darstellung der Kreuztragung.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die St. Marien Kirche im Herzen von Pasewalk ist ein stattlicher Backsteinbau von acht Jochen, mit dessen Bau etwa im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts begonnen wurde. Die Nordkapelle stammt vom Anfang des 15. Jahrhunderts. 1734/36 wurden die zerstörten Kreuzrippengewölbe der Kirche wieder erneuert. Der Außenbau ist mit zahlreichen Strebepfeilern versehen und weist hohe, schmale Fenster sowie umlaufendes Kaffgesims und Maßwerkfries auf. Die achteckigen Treppentürme sind mit Wimpergen und gemauerten Helmen versehen.
 
Innenansicht:
Das Kreuzrippengewölbe der reich ausgestatteten Kirche ruht auf Achteckpfeilern. Der Wandaufriss weist unten paarweise Spitzbogenblenden, darüber einen umlaufenden triforiumartigen Laufgang sowie Fensternischen auf. Die Kapelle ist sterngewölbt. Die Innenausstattung wurde nach Entwürfen von Stüler angefertigt. Die Altarwand zeigt die Darstellung der Kreuztragung. Das Bild ist eine Kopie von Georg Friedrich Bolte nach einem Gemälde von Raffael.

In den Spitzbogennischen des Altars stellen Figuren die Reformatoren Luther, Buggenhagen und Melanchthon sowie Bischof Otto von Bamberg dar. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Mordkreuz aus gotländischem Kalkstein aus dem 14. Jahrhundert mit Ritzzeichnung mit Kruzifix und Wappen.
 
Orgel:
Die Orgel von Kaltschmidt aus Stettin wurde im Rahmen der Sprengung 1984 zusammen mit der Westwand zerstört. Mittlerweile hat die Kirche eine neue Orgel.
 
Glocken:

Anzahl: 6   Herstellungsjahr: 1814
Hersteller: aus Sinn/Hessen

Der Turm wurde im Rahmen der Restaurierung in den Jahren 1839-1850 aufgestockt. Den Entwurf dazu lieferte Landbaumeister Brockmann. Er wurde nach der Sprengung 1984 in den Jahren 1988 bis 1994 durch einen dem Vorgängerbau nachempfundenen Neubau ersetzt.