Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Spantekow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Spantekow im Landkreis Ostvorpommern ist ein verputzter Saalbau aus dem 15. Jahrhundert. Mit dem Anbau des Turmes im Jahr 1734 wurden auch die Schiffsfenster verändert. Der barocke Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert zeigt eine geschnitzte Kreuzigungsgruppe zwischen Weinsäulen sowie freiplastische Schnitzfiguren des Auferstandenen und von Engeln.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein verputzter Saalbau aus dem 15. Jahrhundert. Mit dem Anbau des Turmes im Jahr 1734 wurden auch die Schiffsfenster verändert. Die Seitenkapellen und der Chor stammen aus dem Jahr 1857. Im Chor befinden sich große Rosettenfenster.
 
Innenansicht:
Der Chor und das Schiff der Kirche sind flachgedeckt. Der innen halbrunde Chor wurde 1913 renoviert. Der aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammende barocke Altaraufsatz zeigt eine geschnitzte Kreuzigungsgruppe zwischen Weinsäulen sowie freiplastische Schnitzfiguren des Auferstandenen und von Engeln. In der Predella wird ein gemaltes Abendmahl dargestellt. Die Renaissancekanzel aus dem 17. Jahrhundert hat Säulchen, Tafelbilder der Evangelisten und reiches Beschlagwerk. Die Holztaufe stammt aus dem 19. Jahrhundert, der Taufengel aus dem 18. Jahrhundert. Die Patronatsloge liegt auf kannelierten Säulen. Deren Brüstung ist durch Halbsäulen gegliedert und mit Wappen derer von Schwerin um 1800 versehen.

Weitere Details auf einen Blick: Figürliche Kabinettscheiben in den Chorfenstern aus dem Jahr 1635, davon eines mit ornamentaler Glasmalerei aus dem zu Ende gehenden 19. Jahrhundert.
 
Orgel:
Die Orgel hat einen dreiteiligen neugotischen Prospekt und wurde 1860 von Barnim Grüneberg aus Stettin gebaut.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1788
Hersteller: Gottlieb Becker, Stettin

Der Turm ist ein Fachwerkbau mit eingezogenem Obergeschoss und geschweifter Haube.
 
Friedhof:
Auf dem Kirchhof befinden sich mehrere historische Grabmale und -stelen. Darunter das Grabmal von C. von Tümpling, ein Sandsteinsarkophag nach 1811.