Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Putzar
Kirche | evangelisch
Die Kirche Putzar im Landkreis Ostvorpommern wurde unter Leitung des Großhofmeisters Ulrich von Schwerin im Jahre 1560 aus Feldsteinen erbaut und fiel 1636 einem Brand zum Opfer. Der wurde bis 1705 abgeschlossen. In den Jahren 1993 bis 2000 erfolgte eine grundlegende Instandsetzung der Kirche. Die Balkendecke der Kirche weist eine barocke Bemalung aus dem 17. Jahrhundert auf, die von Engeln gehaltenen Spruchbändern das Tedeum zeigt.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der Bau aus Feldsteinmauerwerk wurde unter Leitung des Großhofmeisters Ulrich von Schwerin im Jahre 1560 erbaut und fiel 1636 einem Brand zum Opfer. Bis 1705 dauerte es, dass der Wiederaufbau abgeschlossen und der Turm mit dem achteckigen Helm über dem Westgiebel errichtet wurde. In den Jahren 1993 bis 2000 erfolgte eine grundlegende Instandsetzung der Kirche, die am Turm Putzfaschen und im West- und Südportal rechteckige Wandvorlagen aufweist.
 
Innenansicht:
Die Balkendecke der Kirche weist eine barocke Bemalung aus dem 17. Jahrhundert auf, die von Engeln gehaltenen Spruchbändern das Tedeum zeigt. Die Malerei wurde 1994 bis 2000 von Peter Wagner restauriert. Den Fuß der Renaissancekanzel aus dem 17. Jahrhundert ziert das Schwerinsche Wappen. Der Kanzelkorb zeigt gemalte Passionsdarstellungen und ornamentale Schnitzereien. Etwa aus der gleichen Zeit stammt das Lesepult mit Wappenschild und Inschrift. Der 1731 gestiftete Taufstuhl hat geschnitzte Wangen. Die Orgelempore von 1721 wird von vier überlebensgroßen Mohren getragen. An deren Brüstung befinden sich Ölgemälde u.a. von den Zwölf Aposteln, Christus und Johannes dem Täufer.

In der Kirche befinden sich auch fünf Trauerfiguren aus Holz. Auf denen stand vermutlich der Sarg von Detlof von Schwerin. Die sechste Figur war an das Museum Anklam ausgeliehen und ist 1945 verbrannt. Weitere Details auf einen Blick: Gusseiserne Platten des kleinen Ofens in der Patronatsloge mit Motiven von Sündenfall und Abendmahl. Engel des Jüngsten Gerichts über der Taufe aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Grabplatten von Jürgen Christoph von Schwerin (1610) und der jüngsten Tochter von Ulrich von Schwerin (1706) mit Reliefs. Zinksarkophag von Detlof von Schwerin aus dem Jahr 1707 in der östlichen Gruft.
 
Orgel:
Die Orgel von 1865 hat einen neugotischen Prospekt.
 
Friedhof:
Den Kirchhof umschließt eine Backsteinmauer.