Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Gristow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Gristow im Landkreis Ostvorpommern ist ein Backsteinbau aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Turm aus Backstein wurde 1839 bis 1841 des Greifswalder Wegebaumeisters Hassenstein im Stil der Berliner Bauschule auf den alten Fundamenten errichtet. Die Holzausstattung der Kirche stammt überwiegend aus dem 19. Jahrhundert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der Backsteinbau aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts hatte vermutlich ursprünglich zwei Schiffe von vier Jochen. 1665 stürzten die Gewölbe ein. Die Giebel haben gestaffelte Spitzbogenblenden und der Ostgiebel wird von einem polygonalen Mittelpfeiler mit gemauertem Kegeldach getragen. Die Sakristei wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufgestockt und mit Lisenen sowie Halb- und Rundblenden versehen.
 
Innenansicht:
Seit 1665 ist die Kirche flachgedeckt. Eine Renovierung erfolgte 1856. In der Westwand befinden sich spitzbogige Nischen. Die Holzausstattung der Kirche stammt überwiegend aus dem 19. Jahrhundert, der moderne hölzerne Altartisch aus 2004. Die Kanzel von 1856 weist Maßwerkformen, Vierblattmotive, Fialen und Vierpässe auf. Die inzwischen restaurierte Taufe stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts und besteht aus gotländischem Kalkstein. Das Bankgestühl ist von 1856. Das im Kern ältere Chorgestühl wurde neugotisch verändert.

Weitere Details auf einen Blick: Westempore mit ornamentaler Bemalung von 1819/20. Farbige Holzfigur des Heiligen Johannes aus dem 18. Jahrhundert. Erhaltenes Teil des ehemaligen Altargeheges mit durchbrochenen Sechspässen von 1856. Grabplatten aus Kalkstein von 1403, 1743 und dem 18. Jahrhundert.
 
Orgel:
Die Orgel schuf Carl A. Buchholz aus Berlin im Jahre 1820. Sie wurde 1886 durch Barnim Grüneberg aus Stettin erweitert und weist im unteren Teil des Prospekts vergoldete Girlanden und Blüten (1820) und der Aufsatz von 1856 Wimpergbekrönungen auf.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1881
Hersteller: Voß, Stettin

Eine Glocke von 1999 stammt aus der Glocken- und Kunstgießerei Lauchhammer. Der Westturm aus Backstein wurde 1839 bis 1841 des Greifswalder Wegebaumeisters Hassenstein im Stil der Berliner Bauschule auf den alten Fundamenten eines 1680 errichteten Holzturmes errichtet. Er hat einen achtseitigen Helm, der 1996/97 eine neue Kupfereindeckung erhielt.
 
Friedhof:
Auf dem Kirchgelände befinden sich zahlreiche Grabstelen, die im 18. bzw. 19. Jahrhundert meist aus Kalkstein gefertigt wurden.