Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Kenz
Kirche | evangelisch
Die Kirche Kenz im Landkreis Nordvorpommern ist die ehemalige Wallfahrtskirche St. Maria und im 1. Viertel des 15. Jahrhunderts aus Backsteinen erbaut. Sie wurde nach starker Zerstörung ab 1669 wiederaufgebaut und verfügt über einen bedeutenden Bestand an mittelalterlicher Glasmalerei. Auf dem nahen Friedhof soll die Mutter von Ernst Moritz Arndt beigesetzt sein.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein Backsteinbau von fünf Jochen mit polygonalem Ostschluss und stammt aus dem 1. Viertel des 15. Jahrhunderts. Sie verfügt über eine zweijochige Nordsakristei und einen teilweise eingebauten Westturm. Das Kirchengebäude wurde nach starker Zerstörung ab 1669 wiederaufgebaut. Im Kirchenschiff sind dreiteilige Spitzbogenfenster mit Pfosten und unter der Traufe ein umlaufender, glasierter Maßwerkfries. Sehenswert auch die Fenster der Sakristei und der mit Fialen und Wimperge gegliederte Giebel.
 
Innenansicht:
Der Innenraum wird von einem Kreuzrippengewölbe auf nach innen gezogenen Strebepfeilern überspannt. Die aus dem 15. Jahrhundert stammende ornamentale und figürliche Gewölbemalerei wurde 1895 nach originalen Resten restauriert. Die Kirche ist die ehemalige Wallfahrtskirche St. Maria. Sie verfügt über einen bedeutenden Bestand an mittelalterlicher Glasmalerei.

Der Altaraufsatz stammt aus dem Jahr 1697 und wurde von Hans Thomas Phalert aus Stralsund gebaut. Ursprünglich hatte er einen dreigeschossigen Aufbau. Die bekrönende Himmelfahrt Christi wurde 1895 entfernt. Der Korb der um 1700 entstandenen Kanzel wurde ca. um 1800 vereinfacht. Trägerfigur ist Mose. Ansehenswert ist auch ein Bildnis von Luther mit Schwan. Weitere Details auf einen Blick: Kruzifix von 1728 von Elias Keßler. Kenotaph für Herzog Barnim VI. von Wolgast etwa um 1405. Sandstein-Epitaph von Herzog Philipp II. gestiftet. Glasmalereien im Chor u.a. mit Szenen aus dem Marienleben und der Passion Christi. Verschiedene Herzogs- und Familienwappen.
 
Orgel:
Die Orgel wurde um 1844 von Johann Friedrich Schulze aus Paulinzella in Thüringen gebaut und 1974/75 von Voigt in Liebenwerder restauriert. Sie verfügt über einen neugotischen Prospekt.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1924

 
Friedhof:
Auf dem nahen Friedhof soll die Mutter von Ernst Moritz Arndt beigesetzt sein. Im Kirchhof sind Grabplatten aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen.