Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Nehringen
Kirche St. Andreas | evangelisch
Die Kirche Nehringen im Landkreis Nordvorpommern wurde um 1350 als Kapelle geweiht und ist seit 1498 Pfarrkirche. In der Zeit von 1721 bis 1726 wurde sie zur Schlosskirche umgestaltet. Die verputzte Bretterdecke von 1720 zeigt Gemälde der Anbetung und Himmelfahrt Christi. Sehenswert ist auch der hölzerne Renaissance-Altar von 1598 mit Marmorreliefs.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche mit barocken Formen wurde um 1350 als Kapelle geweiht, ist also im Kern mittelalterlich und seit 1498 Pfarrkirche. Etwa um 1600 wurde sie generell erneuert und in der Zeit von 1721 bis 1726 durch Graf Johann Gustav August von Meyerfeldt, dem schwedischen Generalgouverneur von Rügen und Vorpommern, zur Schlosskirche umgestaltet. Das Kirchenschiff weist an den Ecken Putzquaderung, die Fenster und Portale Faschen sowie das Südportal Putzrahmung auf.
 
Innenansicht:
Im Innenraum überspannt eine verputzte Bretterdecke von 1720 mit Gemälden der Anbetung und Himmelfahrt Christi. Beeindruckend ist der hölzerne Renaissance-Altar von 1598 mit seinen Marmorreliefs u.a. von Abendmahl, Kreuzigung und Sündenfall. Der Altar weist außerdem Schnitzfiguren auf. Reich mit Schnitzereien ausgestattet ist auch die Kanzel, der Beichtstuhl, die Patronatsloge u.a.

Weitere Details auf einen Blick: Altargehege mit Bibelsprüchen. Taufengel. Lesepult. Metallene Taufe aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Tafelgemälde Kreuzigung und jüngstes Gericht aus dem 18. Jahrhundert. Wappenepitaph für J. Pfuel (1702) und A. Keffenbrink (1835).
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1869 von Friedrich A. Mehmel aus Stralsund gebaut. Die Orgelempore schmückt ein gemalter Passionszyklus.
 
Glocke:


Anstelle des Turms von 1598 wurde 1744/45 der quadratische Turm aus Feldstein mit Granitquadersockel und und -kanten angefügt. Der heutige Turm hat eine kupfergedeckte Haube mit offener Laterne.
 
Friedhof:
Der historischer Friedhof ist um die Kirche angelegt. Nebenan befindet sich der neue Friedhof. Um den Kirchhof ist eine Wehrmauer mit Schlüsselschießscharten gebaut.