Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Krummin
Kirche | evangelisch
Die spätromanische Dorfkirche von Krummin im Landkreis Ostvorpommern wurde wohl von Herzog Barnim I. Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Ursprünglich war sie eine chorlose Saalkirche ohne Turm und Anbauten. Sie diente auch als Klosterkirche der Zisterzienserinnen. Die Innenausstattung der Kirche ist eher schlicht. Die Wände sind geweißt, Kanzel und Gestühl mit grüner Farbe gestrichen. Hier befinden sich auch noch Reste eines alten Marienaltares.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die spätromanische Dorfkirche von Krummin wurde wohl von Herzog Barnim I. Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Die Backsteine der Kirche entsprechen in ihren Formaten in etwa den Klausurbauten des Klosters Eldena. Die ursprüngliche Kirche war eine chorlose Saalkirche ohne Turm und Anbauten. Durch die beiden Laienportale betraten die Männer vom Süden und die Frau vom Norden die Kirche. Die rundbogige Priesterpforte befindet sich an der Nordseite. Die obere Wandseite zeigt flach eingetiefte Blendfelder, die eine breite Lisene an der Stelle trennt, wo im Inneren kräftige Wandvorlagen erhalten sind. Im 19. Jahrhundert wandelte sich die Kirche zu einer Patronatskirche, wurde 1857 umgebaut, stark verändert und erhielt einen Turm. Die Spitzbogenfenster sind doppelt angeordnet in mehrfach gestuftes Gewände eingelassen. Zwischen beiden Fensterteilen ist ein Rundbogenfenster angebracht. Die Kirche wird durch kräftige, gestufte Pfeiler gestützt. 1992/93 erfolgte eine Totalsanierung.
 
Innenansicht:
Die Innenausstattung der Kirche ist eher schlicht. Die Wände sind geweißt, Kanzel und Gestühl mit grüner Farbe gestrichen. Hier befinden sich auch noch Reste eines alten Marienaltares und kommen die bleiverglasten Fenster besonders eindrucksvoll zur Geltung. Im Chor befinden sich rechts und links Patronatslauben.

 
Orgel:
Die Buchholz-Orgel mit dem dreiteiligen Prospekt stammt aus dem Jahr 1863 und wurde von Grüneberg erneuert. Sie ist mit ornamentalen Motiven verziert.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1837

Der Kirchturm hat im Obergeschoss doppelt angeordnete, spitzbogige Schallöffnungen mit gestuften Gewänden. Der Turm hat außerdem vier Dreiecksgiebel, die mit einem getreppten Backsteinfries versehen sind. Der schiefergedeckte achtseitige Turmhelm wird von einem Kreuz bekrönt. Die Glocke ist mit einem Vers von Pastor Johann Wilhelm Meinhold versehen: "Aber nicht allein zum Leide Rufen wir Euch, auch zur Freude. Oh das Gottes Freud und Friede Nie auf Erden von Euch schiede.“