Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Benz
Kirche St. Petri | evangelisch
Die St. Petrikirche Benz im Landkreis Ostvorpommern ist eine der ältesten zentralen Kirchen der Insel Usedom und wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde aus behauenen Natursteinen errichtet. Der obere Turmteil wurde 1740 gebaut. Die klassizistische Innengestaltung wie Altar, Kanzel, Gestühl stammt im Wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert. Die Deckenmalerei entstand erst im 19. Jahrhundert. Besonders bemerkenswert ist ihr "Sternenhimmel", eine auf ein Tonnengewölbe gemalte Kassettendecke.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die St. Petrikirche ist eine der ältesten zentralen Kirchen der Insel Usedom und wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Ihre Außenwände sind mit behauenen Natursteinen gemauert. Im 30-jährigen Krieg diente sie als Pferdestall und wurde zerstört, später wiederaufgebaut. Als letztes erhielt sie 1740 den oberen Turmteil mit der Kirchturmspitze, der 1982 restauriert wurde. Die leicht rundbogigen Fenster sind tief in die Mauern der Kirche eingelassen. Im Dachgeschoss des Kirchenschiffs sind zu beiden Seiten drei Gaubenfenster eingelassen.
 
Innenansicht:
Die klassizistische Innengestaltung wie Altar, Kanzel, Gestühl stammt im Wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert. Die Deckenmalerei entstand erst im 19. Jahrhundert. Besonders bemerkenswert ist ihr "Sternenhimmel", eine auf ein Tonnengewölbe gemalte Kassettendecke. Das Altarbild ist eine Kopie von v. Dycks "Beweinung Christi". Auf dem spätmittelalterlichen Altarschrein sind Schnitzfiguren zu sehen. Zu besichtigen ist auch eine Grabplatte des Kanzlers und Hofmarschalls Jacob v. Küssow

Im Rahmen des Benzer Kirchensommers gibt es in der Kirche auch Konzerte, Theater und Lesungen. In der Kirche befindet sich auch ein Fuß eines alten Taufsteins aus der Zeit um 1200.
 
Orgel:
Die Orgel wurde1847 gebaut und stammt von der Firma Kalkschmidt aus Stettin. Sie wurde 1967 bzw. 1978 überholt, umgestaltet, erweitert und hat zehn Manual- und vier Pedalregister.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1514

Die zweite Glocke wurde 1959 gegossen und trägt die Inschrift "Betet ohen Unterlass". Der Turm hat im Obergeschoss kleine Schallöffnungen sowie eine geschwungene Haube mit einer geschlossenen Laterne und darüber liegendem Helm samt Wetterfahne.
 
Friedhof:
Auf dem Friedhof sind u.a. die Gräber von dem Maler und Bildhauer Otto Niemeyer-Holstein und dem DEFA-Schauspieler Rolf Ludwig. Der Maler Lyonel Feininger hat die Kirche des Öfteren gemalt.