Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Mellenthin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Mellenthin im Landkreis Ostvorpommern ist ein Feldsteinbau, der 1319 als Kapelle errichtet und 1338 mit Backstein erweitert wurde. Der Turm kam später hinzu. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1650, der Altar von 1755. Die Ausstattung der Kirche an sich ist schlicht, aber von reicher Bemalung geprägt.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der Feldsteinbau wurde im Jahr 1319 als Kapelle errichtet und 1338 mit Backstein erweitert. Der Turm kam später hinzu. Am Backsteinteil der Kirche sind Stützpfeiler aus Backstein angebracht. Die Fenster sind spitzbogig und mit rautenförmiger Bleiverglasung versehen.
 
Innenansicht:
Der Chorraum aus Feldstein wird von einem Kreuzrippengewölbe mit mittelalterlicher Deckenmalerei von 1420 überspannt. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1650, der Altar von 1755. Das Kruzifix ist noch älter und stammt aus dem Jahr 1550. Im Jahr 1930 wurde der Altarraum restauriert. Die Ausstattung der Kirche an sich ist schlicht, aber von reicher Bemalung geprägt. Sehenswert sind die bemalte Orgelempore und die Blumenmotive am Gestühl. Auch die Kanzel weist solche Bemalung und die Orgelempore allegorische Motive auf.

Blickfang sind zwei Tafelgemälde aus den Jahren 1694 und 1698 mit Motiven der Kreuzigung und des Jüngsten Gerichts. Ebenfalls zu besichtigen ist die Grabplatte für den Erbauer des Wasserschlosses Mellenthin. Die ehemalige Küsterin Hartwig (gest. 1984) hat die vielen Namen derer, die aus Balm und Mellenthin durch Krieg und NKWD ums Leben sind, in ein Buch geschrieben, das in der Kirche einzusehen ist.
 
Orgel:
Die Orgel hat Kaltschmidt im Jahr 1879 gebaut.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1654

Am Turm ist ein Portal mit mehrfach gestuftem Gewände. Der Turmaufsatz hat zu jeder Seite eine mit Holz verkleidete Schallöffnung. Die kupfergedeckte geschwungene Turmhaube aus dem Jahr 1750 geht in einen hohen, spitzen Helm mit goldener Wetterfahne über. Der Turm wurde 1904 saniert. Die Glocke stammt aus dem Jahr 1654 und ist ein Geschenk des Landgrafen Friedrich von Hessen-Homburg.
 
Friedhof:
Die Kirche steht auf dem ehemaligen Friedhof in der Mitte des Ortes. Der Kirchhof, den man durch ein Eingangsportal betritt, ist von einer von einer verputzten Backsteinmauer mit einem spitzen Backsteinabschluss versehen. Er ist durch eine Allee mit dem alten Wasserschloss verbunden.