Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Morgenitz
Kirche | evangelisch
Die spätgotische, turmlose Kirche in Morgenitz im Landkreis Ostvorpommern ist ein Hallenbau aus Backstein, die im 18. Jahrhundert eingestürzt ist, später aber wieder aufgebaut wurde. Der Innenraum ist von einem Holztonnengewölbe überspannt. Altar und Gestühl stammen aus dem Jahr 1771. Die Ausstattung ist schlicht und stammt aus der Werkstatt des Usedomers Peter Christoph Hert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die spätgotische, turmlose Kirche ist ein einfacher Hallenbau aus Backstein. Im 18. Jahrhundert ist sie eingestürzt, wurde aber wieder aufgebaut. An den Traufseiten sind je zwei gestufte Stützpfeiler angebracht. Der Eingangsgiebel ist mit aufsteigend getreppten Putzblenden versehen. Die leicht rundbogigen Fenster sind in eine Putzblende eingelassen und weisen Bleiverglasung mit Rautenmuster auf.
 
Innenansicht:
Der schlichte Innenraum ist von einem Holztonnengewölbe überspannt, das auf starken Balken ruht. Kanzel, Altar und Gestühl stammen aus dem Jahr 1771. Die Ausstattung ist schlicht und stammt aus der Werkstatt des Usedomers Peter Christoph Hert. Der Altar zeigt zwischen vier gewundenen Säulen im Mittelteil drei Gemälde sowie links und rechts davon ein Gemälde von den Aposteln Paulus und Pilatus.

Zu den kleinen Besonderheiten gehören die Totenbrettchen an den Wänden, die an verstorbene Kinder und Jugendliche erinnern. In der Gruft befindet sich ein Prunksarg von 1699.
 
Orgel:
Die Orgel verfügt über einen dreiteiligen Prospekt.
 
Glocken:

Anzahl: 2  

Die Glocken hängen in einem neben der Kirche freistehenden Glockenstuhl, vor dem stehender ein großer Findling als Gedenkstein steht.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche platziert. Hier gibt es eine größere Anzahl historischer Grabkreuze aus Eisen. Den Kirchhof umgibt eine Feldsteinmauer mit spitzem Backsteinabschluss. Auf dem Kirchhof gibt es weiterhin eine Sammlung slawischer Mahltröge.