Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Satow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Satow im Landkreis Bad Doberan ist ein unverputzter Backsteinbau im Stil der Neorenaissance und befindet sich auf der höchsten Anhöhe Satows. Dem Kirchturm schließen sich ein Lang- und ein Querschiff an. Das zweijochige Langhaus ist mit je einem Sterngewölbe überwölbt. Die Ausstattung der Kirche mit Altar, Kanzel, Orgelaufsatz und Chorgestühl hat neugotischen Charakter.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein unverputzter Backsteinbau im Stil der Neorenaissance und befindet sich auf der höchsten Anhöhe Satows. Den 43 Meter hohen Turm kann man schon aus der Ferne sehr gut erkennen. Er wird durch eine achtseitige Haube bekrönt. Dem Turm schließen sich ein Lang- und ein Querschiff an. Der Chor schließt im Osten mit fünf Seiten aus einem Oktogon ab. Seit 1945 nutzen sowohl evangelische als auch katholische Christen das Gotteshaus. Im Sommer 1945 wurde die Leichenhalle am Rande des Friedhofes errichtet. Die Traufseiten der Kirche sind mit Zahnfriesen versehen. Die meist spitzbogigen Fenster weisen u.a. rautenförmige Bleiverglasung auf. Der Geibel des Anbaus ist u.a. mit spitzbogigen Putzblenden sowie aufgesetzten Backsteinkreuzen versehen.
 
Innenansicht:
Das zweijochige Langhaus ist mit je einem Sterngewölbe überwölbt. Im Altarraum sind unter dem Kreuzrippengewölbe fünf hohe 3-gliedrige Fenster in gotischem Stil. Die Ausstattung der Kirche aus Altar, Kanzel, Orgelaufsatz und Chorgestühl trägt neugotischen Charakter.

Am 2. Advent 1964 erfolgte die Einweihung der Winterkirche, die sich unter der Orgelempore befindet. 1967 fand das 100jährige Kirchweihjubiläum statt. Aus diesem Anlass wurde die Innenkirche neu ausgemalt sowie eine Fußbodenheizung eingebaut.
 
Orgel:
Die Orgel wurde von Friedrich Albert Daniel Mehmel aus Stralsund erbaut. Da die Kirche 1867 eingeweiht wurde, und Mehmel 1888 starb, muss sie in diesem Zeitraum erbaut worden sein. Die Orgel wurde 1980 durch die Orgelbauwerkstatt Voigt aus Bad Liebenwerda generalüberholt. Dabei wurde sie auch gegen Holzwurmbefall imprägniert. 1995/96 fand ein kompletter Ausbau der Orgel statt. Mechanikteile wurden repariert, die Klaviaturen wurden überarbeitet, das Pedal wurde generalüberholt, entfernte Register wurden nach erhaltenen Mehmelorgeln nachgebaut. Schließlich wurde die elektrische Anlage neu gebaut, und ein neuer Ventilator eingesetzt. Noch heute kann die Orgel aber auch noch durch einen Calcanten bedient werden. Am 2. Juni 1996 wurde sie in einem Festgottesdienst wieder ihrer Bestimmung übergeben.
 
Glocke:


1984 wurden am Kirchturm und am Kirchendach Bauarbeitern durchgeführt. Der Turm hat vier Dreiecksgiebel, aus denen die dachziegelgedeckte Turmspitze hervorgeht. In den Turmgeschossen befinden sich spitzbogige Schallöffnungen mit mehrfach gestuften Gewänden.
 
Friedhof:
Von 1977 bis 1980 wurde das Pfarrhaus einer grundlegenden Restauration unterzogen.