Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Grimmen
Kirche St. Marien | evangelisch
Die Kirche Grimmen im Landkreis im Landkreis Nordvorpommern ist ein weithin sichtbarer Backsteinbau, der wohl Ende des 13. Jahrhunderts begonnen wurde. Die Agneskapelle wurde im Rahmen von Restaurierungsarbeiten Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen. Bis auf die Kapelle sind alle Bauteile der Kirche mit Kreuzrippengewölben überspannt. Ansehenswert sind das Ratsgestühl aus dem 15. Jahrhundert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die weithin sichtbare Kirche präsentiert sich dem Betrachter als dreischiffiger Backsteinbau von fünf Jochen, mit dessen Bau wohl Ende des 13. Jahrhunderts begonnen wurde. Um 1400 wurde der quadratische Westturm erbaut und kurz danach der polygone Hallenumgangschor, die Nordsakristei sowie die ehemalige Mauritiuskapelle. Die Agneskapelle wurde im Rahmen von Restaurierungsarbeiten Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen.
 
Innenansicht:
Bis auf die Kapelle sind alle Bauteile mit Kreuzrippengewölben versehen. Das Langhaus und der Chor ruhen auf Achteckpfeilern. Der Chorumgang und die Turmseitenhallen wurden im 19.Jahrhundert von den Seitenschiffen getrennt. Teile der Chorausmalung stammen aus dem 15. Jahrhundert und zeigen pflanzliche Motive und Drolerieköpfe.

Die Altarwand weist Maßwerkschnitzerei und die Chorschranken Wimpergen in Kielbogenform auf. Die barocke Kanzel wird von einem Posaune blasenden Engel getragen. Den Kanzelkorb zieren die Evangelisten, Blattranken und Engelsköpfe. Weitere Details auf einen Blick: Taufe aus gotländischem Kalkstein aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Gestühlsbrüstung mit Verkündigungsrelief. Weihwasserbecken aus Granit in der Turmhalle. Beichtstühle aus dem 18. Jahrhundert. Ratsgestühl mit geschnitzten Wangen aus dem 15. Jahrhundert. Doppelepitaph von C. Schwerin (1603) und Gemahlin.
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1992 von A. Voigt aus dem brandenburgischen Bad Liebenwerda restauriert. Sie verfügt über einen neugotischen Prospekt.
 
Glocken:

Anzahl: 4   Herstellungsjahr: 1796
Hersteller: Gottlieb Metzler, Stralsund

Die weiteren Glocken stammen aus den Jahren 1458, 1620 und 1651. Am Turm befinden sich Seitenhallen mit westlichen Blendengiebeln. Der Turm hat jetzt ein Pyramidendach anstelle einer früheren schlanken Turmspitze.