Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Speck
Kirche | evangelisch
Die Kirche in Speck im Landkreis Müritz stammt aus den Jahr 1876/77 und ist seinerzeit bereits der dritte Kirchenbau des Ortes. Die Rosetten am Portal und am Turm weisen auf den Einfluss der Neustrelitzer Schule hin. Der Bau besteht aus gelbem und rotem Backstein und weist zahlreiche Backsteinfriese auf. Der Innenraum ist schlicht gegliedert, die Einrichtung weist klassizistische Züge auf.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche wurde 1876/77 auf Wunsch und vom Erbe der Familie von Rohr im Auftrag von H. O. von Haugwitz durch Baumeister C. L. F. Hustaedt aus Neustrelitz errichtet, der ein Schüler F. W. Buttels war. Sie ist der bereits dritte Kirchenbau des Ortes. Der Bau besteht aus gelbem und rotem Backstein und weist zahlreiche Backsteinfriese auf. Die Rosetten am Portal und am Turm weisen auf den Einfluss der Neustrelitzer Schule hin. Die dreigeteilten Rundbogenfenster sind teilweise noch im Original erhalten und weisen zum Teil rautenförmige bunte Bleiverglasung auf. Im Chor befinden sich drei einfach geteilte Fenster mit gelben Kreuzen und rautenförmiger Bleiverglasung. Sie sind den Landesfarben Mecklenburgs (rot, gelb, blau) gehalten. Über der kleinen Vorhalle befinden sich ebenfalls die typische Rosette und ein aufgesetzter Dachreiter aus Backstein mit einem kleinen Turm mit flachen Dreiecksgiebeln und achtseitiger Spitze samt Glocke. Die Kirche wurde an Pfingsten 1998 nach 4-jähriger Restaurierungsarbeit wiedereingeweiht.
 
Innenansicht:
Der Innenraum ist schlicht gegliedert und über einen Rundbogen mit dem Chor verbunden. Er wird von einer blau-weiß-roten Kassettendecke überspannt. Die Wände sind im Kontrast dazu mit einem einfachen Lehmanstrich versehen. Die Einrichtung im klassizistischen Stil stammt aus der zweiten Kirche (1819-1867). Diese Kirche musste wegen offenbarer Konstruktionsfehler abgerissen werden. Original erhalten sind die Orgelempore, die Kanzel, die Sitzplätze und der Predigerstuhl. Der ehemals aus Stein bestehende Fußboden wurde 1930 mit Fliesen ausgelegt. Nur unter dem Gestühl ist der Fußboden aus Dielen. Der Altar bestand 1935 bis 1995 aus Mauerstein und wurde dann durch einen Altar aus Eichenholz ersetzt, der mit einer Christusfigur aus Gusseisen versehen ist. Altar und Lesepult gestaltete der Architekt Jens Rupprecht aus Alt Falkenhagen. Ein gusseiserner Ofen stammt aus dem 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Inder Kirche finden neben Gottesdiensten, Taufen und Trauungen auch Ausstellungen, Sommerkonzerte statt.
 
Orgel:
Auf der Orgelempore befindet sich nur eine Orgelblende, keine Orgel. Unter der Empore sind die Familienwappen der von Rohr und von Ramin als Nachbildungen zu betrachten.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1863
Hersteller: Carl Illies, Waren

Der Glocke wird ein wunderbarer Klang nachgesagt. Sie wurde von H. O. von Haugwitz gestiftet.