Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Groß Lukow
Kirche | evangelisch
Die Kirche in Groß Lukow im Landkreis Müritz ist ein hübscher Backsteinbau aus dem Jahr 1866, dessen Ursprünge aber bis in das beginnende 14. Jahrhundert zurück gehen. Sie verfügt über einen quadratischen Backsteinturm, der nicht so breit wie das Kirchenschiff ist. Die Kirche wurde nach einem Brand im Jahr 1954 wieder aufgebaut und 1964 neu geweiht. Teile der alten Innenausstattung sind erhalten.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche wurde 1866 im neugotischen Stil aus Backstein auf einem niedrigen Feldsteinsockel gebaut. Ihre Geschichte geht aber auf das beginnende 14. Jahrhundert zurück. Erstmalig wurde sie am 30. Juli 1304 erwähnt und war offenbar eine Schenkung an das Kloster Broda durch Fürst Niklaus II. von Werle für erlittene Kriegsschäden. Ab 1384 stand sie bis 1802 im Besitz und unter dem Patronat der Familie von Holstein. Das letzte Patronat hatte die Familie Schnedger bis 1945 inne. Die Kirche hat einen Chorschluss aus dem Zwölfeck, einen kleinen seitlichen Anbau und einige gestufte Stützpfeiler. Die Fenster haben allesamt einen spitzbogigen Abschluss mit scharfkantig gestuftem Gewände. Der Anbau zeigt einige eingelassene, spitzbogige Backsteinblenden. Im Sommer 1954 brannte die Kirche nach einem Brand durch Blitzschlag bis auf Grundmauern ab und wurde unter Leitung von Pastor Bodenmüller wiederaufgebaut. 1964 wurde sie neu geweiht.
 
Innenansicht:
Die Ausstattung der Kirche ist neu und ohne wesentliche Besonderheiten. Vom alten Altar ist nur noch der Mittelteil eines spätgotischen Triptychons aus dem 15. Jahrhundert gerettet. In der Kirche befindet sich auch eine Winterkirche.

 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1964

Ursprünglich verfügte die Kirche wohl über drei Glocken. Die beiden größten davon sind 1850 vor Carl Illies aus Waren gegossen. Der quadratische Westturm mit einem vierseitigen Pyramidenhelm stammt von Vorgängerkirche, wahrscheinlich aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert. Er hat rundbogige und rechteckige Schallöffnungen.
 
Friedhof:
Der Kirchhof ist von einer Backsteinmauer auf einem niedrigen Feldsteinsockel umgeben.