Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Varchentin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Varchentin im Landkreis Müritz ist ein in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichteter Backsteinbau mit einem vorgesetzten, verbretterten Turm aus dem Jahr 1815. Die Orgel des Hamburger Orgelbauers Wollsteller ist seine größte im mecklenburgischen Raum. Die Innenausstattung ist eher schlicht. Den Altarbereich betritt man durch zwei hohe Spitzbögen.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein nach 1250 errichteter Backsteinbau mit einem vorgesetzten, verbretterten Turm aus dem Jahr 1815. An der Turmseite hat sie zwei starke Stützpfeiler. Fenster und Portale haben mehrfach gestufte Gewände und spitzbogigen Abschluss. Die farbig bleiverglasten Fenster zeigen u.a. ein Bildnis Martin Luthers. Der Chorgiebel wurde im 18. Jahrhundert in Fachwerk erneuert.
 
Innenansicht:
Der Innenraum hat eine flache Bretterdecke, war aber früher offenbar durch vier kleine Kreuzgewölbe eingewölbt. Ein Mittelpfeiler teilt die Kirche in zwei Schiffe. Der rechteckig eingezogene Chor weist ein Kreuzgewölbe auf und hat eine ursprüngliche Dreifenstergruppe. Den Altarbereich betritt man durch zwei hohe Spitzbögen. Die Altarwand stammt aus der Zeit um 1850. Die Kanzel hat einen hölzernen Schalldeckel aus dem 17. Jahrhundert, der das Ferbersche Wappen trägt. Der Predigtstuhl der Kanzel ist aus Stein aufgemauert. Die Innenausstattung ist schlicht und hat zwei Emporen, davon eine im Chor. Im Rahmen der Ausmalung der Kirche im Jahr 2002 wurde an einer Wand in Emporenhöhe Wandmalerei freigelegt, die noch untersucht und evtl. restauriert wird.

Weitere Details auf einen Blick: Taufständer aus der Zeit nach 1850. Relieffiguren eines Schnitzaltars um 1500. Tafelbilder aus dem 17. Jahrhundert.
 
Orgel:
Die Orgel ist die größte mecklenburgische Orgel des Hamburger Orgelbauers Wollsteller. Sie wurde 1850 gebaut und 2002 rekonstruiert.
 
Glocke:

Anzahl: 1  

Die Kirche hatte früher wohl drei Glocken. Eine davon soll 1799 von Johann Christian Meier aus Neustrelitz umgegossen worden sein. Der Holzturm hat einen achteckigen Dachansatz, aus dem ein achteckiger Spitzhelm hervorgeht.
 
Friedhof:
Der Kirch- und Friedhof wird von einer niedrigen Feldsteinmauer mit durchbrochenem Backsteinaufsatz umschlossen.