Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Schloen
Kirche | evangelisch
Die Kirche in Schloen im Landkreis Müritz wurde im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut, war aber im Laufe der Jahrhunderte mehreren Umbauten ausgesetzt. Sehenswert ist die romanische Dreifenstergruppe an der Südseite der Kirche. Der Turm mit barocken Zügen ist jüngeren Datums. Altar und Kanzel weisen ebenfalls barocke Bauweise auf.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein typischer Feldsteinbau aus der zeit des Übergangs vom romanischen zum gotischen Baustil des 13. Jahrhunderts. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte aber mehrfachen baulichen Veränderungen unterzogen. Sie wurde in einzelnen Bereichen mit Backstein ersetzt. Zu beiden Seiten des Übergangs vom Turm zum Langhaus ist ein gestufter Stützpfeiler angesetzt. Haben sonst alle Fenster ihre alte Form verloren, ist jedoch an der Südseite eine Dreifenstergruppe erhalten geblieben. Noch älter als diese Fenster ist ein slawischer Mahlstein, der ebenfalls auf der Südseite im Mauerwerk verbaut wurde. Weiterhin ist im Ostgiebel ein so genannter Schälchenstein eingelassen, der den Slawen zu Kultzwecken gedient haben soll. Die Kirche war vor der Reformation katholisch und soll dem Apostel Petrus geweiht gewesen sein. 1973 wurde die Kirche innen renoviert.
 
Innenansicht:
Das Gewölbe des Schiffes ist ein durch rundwulstige Diagonalrippen abgeteiltes Kreuzgewölbe. Es wird von einem schlanken achtseitigen Pfeiler gestützt. Der Chor ist mit einem scharfgratigem Kreuzgewölbe geschlossen. Chor und Schiff trennt ein flach gespannter breitgurtiger Rundbogen. Die Inneneinrichtung ist insgesamt schlicht, aber im Detail durchaus in einer gewissen Pracht gehalten. Dazu zählen vor allem Kanzel und Altar, die aus der Barockzeit stammen. Der Altar zeigt im Hauptteil die Kopie des Corregio-Gemäldes "Die heilige Nacht", dessen Original in der Dresdner Gemäldegalerie hängt. Die Taufschale stammt aus der Zeit um 1652, also kurz nach dem 30-jährigen Krieg.

 
Orgel:
Die in Grau gehaltene Orgel hat einen dreiteiligen Prospekt.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1983
Hersteller: aus Apolda

Die kleinere Glocke stammt aus dem 19. Jahrhundert. Eine der früheren Glocken, es sind zwei aus den Jahren 1829 und 1892 bekannt, wurde wohl für Kriegzwecke geopfert. Der Turm aus Feldsteinen und Backstein ist jünger als die Kirche und besitzt im Obergeschoss je zwei doppelt angeordnete rundbogige Schallöffnungen, die in eine Art Backsteinblende eingelassen sind. Er hat einen vielgliedrigen barocken Helm
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angeordnet, die auf einer kleinen Anhöhe gebaut ist.