Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Malchow
Stadtkirche | evangelisch
Die Stadtkirche Malchow im Landkreis Müritz wurde 1870 bis 1873 in Form einer Kreuzkirche erbaut. Der neugotische Backsteinbau verfügt über einen quadratischen Westturm. Im Inneren der Kirche, das von einem Holztonnengewölbe überspannt wird, herrscht bauzeitliche Ausstattung vor. Sehenswert der Altaraufsatz sowie eine Vielzahl von Figuren.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Stadtkirche Malchow wurde in den Jahren 1870 bis 1873 unter Leitung des Baumeisters Georg Daniel aus Schwerin als Kreuzkirche mit Holzwölbung im Inneren neu erbaut. Auch die Vorgängerkirche von 1816, die auf der Insel hinter dem Rathaus am Standort des früheren Amtsgerichtgebäudes stand, war nicht die alte Kirche. Die wurde Jahrhunderte früher gebaut und hatte in der Zeit zwischen 1540 und 1550 vier Altäre mit Lehnen. Die heutige Kirche ist ein neugotischer Backsteinbau mit quadratischem Westturm, Schiff, Querbau und polygonalem Schluss sowie gestuften Stützpfeilern. Die Kirche weist zahlreiche architektonische Details wie Backsteinfriese und hohe, spitzbogige Fenster mit zum Teil rautenförmiger Bleiverglasung auf. Sehenswert sind auch das Eingangsportal mit mehrfach gestuftem Gewände sowie einer darüber liegenden Putzblende mit Inschrift. Zu beiden Seiten des Portals sind hohe, doppelt angeordnete spitzbogige Putzblenden mit darüber liegender runder Putzblende in Backsteineinfassung angebracht.
 
Innenansicht:
Die Ausstattung der Kirche stammt aus der Bauzeit. Das Gestühl ist schlicht. Der Altaraufsatz ist mit einem Gemälde von Fischer-Possion versehen. Die Kanzel sowie die Engels- und Lutherfiguren stammen aus dem Jahr 1865, die Kronleuchter aus der Zeit um 1875. Sehr schön anzusehen ist die aus Tirol stammende Glasgemälde hinter dem Altar. Interessant ist auch das Bildnis des Pastors Ferdinand Stolzenburg (1840-1886), der sich um den Bau der Kirche verdient machte, in dem er finanzielle Mittel sammelte. An den Köpfen der Zugbänder kann man Drachen erkennen sowie Engelfiguren und Medaillons über der Vierung.

 
Orgel:
Unter der Orgelempore befindet sich die Winterkirche.
 
Glocken:

Anzahl: 4  

Die Kirche hat ein Vierergeläut, bestehend aus drei Stahlgussglocken und einer Bronzeglocke. Ältere Quellen weisen nur auf drei Glocken hin, die aus den Jahren 1736, 1835 und 1883 stammen. Im Bereich des Querhauses hat die Kirche einen kleinen Turm mit offener Laterne und einem Spitzhelm. Der Backsteinturm selbst hat im Obergeschoss je drei Spitzbogenöffnungen mit mehrfach gestuften Gewänden und vier Dreiecksgiebel, in denen die Turmuhr eingelassen ist. Aus diesen Giebeln geht ein achteckiger, schiefergedeckter Helm hervor.