Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Kirch Baggendorf
Kirche | evangelisch
Die Kirche in Kirch Baggendorf im Landkreis Nordvorpommern ist ein Feldsteinbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Turm wurde erst im 15. Jahrhundert gebaut. Die Wandmalerei in der Triumphbogenlaibung stammt aus der Zeit um 1390, wurde 1939/40 freigelegt und 2003 restauriert. Eine Dreifenstergruppe im Chor zeigt vegetabile Glasmalerei von Josef Göller aus Dresden.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche besteht aus einem Feldsteinsaal von zwei Jochen, einem eingezogenen quadratischen Chor und der Nordsakristei aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Westturm wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Architektonische Blickfänge sind u.a. Spitzbogen- und Rauten- und Korbbogenblenden sowie ein gemauertes Kleeblattkreuz am Sakristeigiebel.
 
Innenansicht:
Das Domikalgewölbe der Kirche ist mit ringförmigen Schlusssteinen versehen. Der Chor hat in Kreuzform ausgebildete Scheitelrippen. Die Wandmalerei in der Triumphbogenlaibung stammt aus der Zeit um 1390, wurde 1939/40 freigelegt und 2003 restauriert. Motive sind u.a. kluge und törichte Jungfrauen, Johannes der Evangelist und Christus mit Siegesfahne.

Der Altaraufsatz von 1703 ist mit gewundenen Säulen und Akanthusschnitzerei aufgebaut und weist drei Gemälde übereinander auf. Als Bekrönung ist eine Figur des triumphierenden Christus angebracht. Die Kanzel hat einen von einer Palme getragenen Korb mit Ecksäulen, Blattgehängen und Akanthusdekor. Weitere Details auf einen Blick: Ornamentale Ausmalung und gemalte Arkaden an der Ostwand. Nordempore mit gemalten Wappen und Sargschildern. Kastengestühl im Kirchenschiff. Epitaphe u.a. von J.V. von Tribsees (1625) und Gemahlin Anna von Jasmund. Dreifenstergruppe im Chor mit vegetabiler Glasmalerei von Josef Göller aus Dresden.
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1840 von Johann Friedrich Schulze aus Paulinzella gebaut und 1883 durch Friedrich A. Mehmel aus Stralsund stark erneuert. Sie hat einen dreiteiligen Prospekt mit bekrönenden Engelsfiguren.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1573

Ursprünglich waren es vier Glocken, nur eine davon ist noch erhalten. Das Turmobergeschoss ist verbrettert. Der achtseitige Turmhelm aus dem 17. oder 18. Jahrhundert ist seit 1990 mit Kupfer eingedeckt.
 
Friedhof:
Historische Grabmale, Grabplatten, Grabkreuze