Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Vielist
Kirche | evangelisch
Die Kirche in Vielist im Landkreis Müritz ist eine Feldsteinkirche mit quadrierten Kalkfugen und einem Fachwerkglockenturm. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut. An der Chorostwand befindet sich ein Dreieinigkeitsfenster mit Rundstab und Kante aus Ziegelmaterial. Die Inneneinrichtung mit klassizistischen Elementen stammt etwa aus dem Jahr 1794.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein Feldsteinbau mit quadrierten Kalkfugen aus dem 18. Jahrhundert und einem so genannten romanischen Dreieinigkeitsfenster im Chor. Die sowohl spitz- als auch rundbogigen Fenster sind mit Backstein eingefasst. Im Traufbereich ist ein Backsteinsockel abgesetzt.
 
Innenansicht:
Der Chor verfügt über ein Kreuzgewölbe. Er öffnet sich nach dem Schiff hin mit einem breiten Triumphbogen in starker Spitzbogenform. Das Schiff wurde durch Erneuerungen im Geschmack der Renaissance stark verändert. So wurde u.a. ein Rundpfeiler dorisch-toskanischer Anordnung in der Mitte errichtet, der die vier durch Grate eingeteilten Kreuzgewölbe trägt. Die an der Nordseite des Chores angesetzte Sakristei ist zur Zeit des Barons von Erlencamp als Grabkapelle errichtet worden. Die Portale haben scharfkantig gebildete Wändungen und Laibungen. Die Inneneinrichtung ist schlicht und von klassizierendem Stil geprägt. Altar und Kanzel stammen aus der Zeit um 1794.

 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1844
Hersteller: Carl Illies, Waren

Die beiden großen Glocken sind von 1789 und stammen aus der Zeit des Patronats von Carl Ernst Bleichert von Meyen und dem Pastorat von Ahrnd Heinrich Christian Barnewitz. Sie wurden von Johann Christian Meyer in Neustrelitz gegossen. Das Obergeschoss des querstehenden, rechteckigen Turmes besteht aus Fachwerk und hat eine flache, vierseitige Haube. Er verfügt über kleine, verbretterte Schallöffnungen und ist von einem Wetterhahn bekrönt.
 
Friedhof:
Den Kirchhof umschließt eine Granitmauer mit Dachschindelaufsatz. Auf dem Friedhof sind u.a. zwei Grabplatten von 1816 zu sehen.