Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
SUCHE:
KartesymbolKarten
>> HOME
REGIONAL-INFO
Malchow:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Waren:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Güstrow:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Datenschutz
 
 
[214]
Sommerstorf
Kirche | evangelisch
Die Kirche Sommerstorf im Landkreis Müritz ist ein schmucker Backsteinbau aus der Zeit um 1300 mit neuem Dach auf Langhaus und Turm. Im Giebel der Eingangshalle befinden sich drei spitzbogige Backsteinblenden. Der Kanzelaltar und der Opferstock stammen aus dem 18. Jahrhundert, die Schnitzfiguren aus der Zeit um 1500.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein nicht sehr großer, aber durchaus ansehnlicher frühgotischer Backsteinbau, der wohl um 1300 auf einem Granitsockel errichtet wurde. Sie hat wenige kleine gotische Spitzbogenfenster mit scharfkantig gestufter Wandung. Der Giebel zeigt zwei übereinander liegende rundbogige Backsteinblenden, ein eingelassenes Kreuz ebenfalls aus Backsteinen sowie eine Art Backsteintürmchen mit offener rundbogiger Durchsicht. Es ist unklar, ob hier u.U. eine kleinere Glocke hing. Seitlich ist im Stil der Kirche ein kleiner Anbau angesetzt, der im Giebel drei spitzbogige Backsteinblenden und ein kleines, rautenförmig bleiverglastes Fenster aufweist.
 
Innenansicht:
Das Kircheninnere wird von zwei Kreuzgewölben mit birnförmig profilierten Rippen überspannt. Die einfache Inneneinrichtung gleicht der der Kirche in Vielist und stammt wohl aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Der Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert enthält im Überbau 13 kleine polychrom mit Gold behandelte Schnitzfiguren. Dabei handelt es sich dabei offensichtlich um den Heiland und die zwölf Apostel. Sie sollen ursprünglich einem gotischen Triptychon aus dem 15. Jahrhundert angehört haben. Der Opferstock stammt aus dem 18. Jahrhundert.

 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1893
Hersteller: C. Oberg, Wismar

Urprünglich hatte die Kirche wohl drei Glocken. Eine davon war die 1858 von Carl Illies aus Waren gegossene. Eine weitere von 1683 soll Hans Mancke aus Lüneburg gegossen haben. Der quadratische Turm hat ein Pyramidendach und im Obergeschoss schmale rundbogige, tief in einer Art Putzblende eingelassene Schallöffnungen.
 
Friedhof:
Der Kirchhofe ist von einer Feldsteintrockenmauer umgeben.