Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Lütgendorf
Kirche | evangelisch
Die Kirche Lütgendorf im Landkreis Müritz wurde erstmals 1304 erwähnt und ist ein Feldsteinbau mit Giebelfachwerk, das von 1775 stammt. Die Kirche wurde 1966 renoviert und hat dreigeteilte spitzbogige Fenster. Der Glockenstuhl ist freistehend, in dem eine Glocke von 1860 hängt. Die Innenausstattung ist schlicht und stammt etwas aus der Zeit um 1750.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die turmlose Kirche aus Feldstein wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Der Ostgiebel weist Fachwerk und Backstein auf. Die wenigen spitzbogigen Fenster befinden sich dicht unter der Traufkante und weisen zumeist eine Dreiteilung durch vertikale Backsteinstreben auf. Das Fenster unter dem Giebel ist in eine Art Putzblende eingelassen. Es besteht aus drei schmalen, rundbogigen und quadratisch bleiverglasten Lichtöffnungen. Eine Restaurierung der Kirche erfolgte im Jahr1966. Neben der Kirche steht ein kleines Gebäude, das wohl als Leichenhalle genutzt wurde/wird. Es ist ebenfalls aus Feldsteinen gemauert und verfügt über einen ansehnlichen Backsteinfries an den Traufseiten sowie kleine, spitzbogige Putzblenden mit Backsteineinfassung und gestuftem Gewände.
 
Innenansicht:
Die Inneneinrichtung ist eher schlicht. Kanzel und Altar sind zu einem Körper vereinigt. Sehenswert sind der Patronatsstuhl mit der Inschrift von 1839, die Patronatsloge und der Pastorenstuhl aus der Zeit nach 1839. Im Gestühl befindet sich das Wappen wahrscheinlich derer von Hahn. Über dem Pastorenstuhl befindet sich ein steinernes Epitaph von 1591 für Joachim Linstow, in dessen Mitte sich ein Relief mit der Darstellung des jüngsten Gerichts befindet.

Zwischen Altar und Pastorenstuhl befindet sich ein Grabstein mit der Gestalt eines betenden Ritters. Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich hier um die Darstellung von Linstow handelt.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1860
Hersteller: Carl Illies, Waren

Der freistehende, mit einem flachen Pyramidendach versehene Glockenstuhl hat eine Wetterfahne, auf der die Jahreszahl 1819 ersichtlich ist. Ursprünglich waren es wohl drei Glocken. Eine davon wurde wohl 1940 für Kriegszwecke entnommen. Auf dem Dach der Kirche soll einst eine Wetterfahne mit der Jahreszahl 1775 gewesen sein.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt. Auf befinden sich mehrere Grabsteine aus dem frühen 19. Jahrhundert.