Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Kirch Grubenhagen
Kirche St. Johannis | evangelisch
Die Kirche in Kirch Grubenhagen im Landkreis Müritz wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Wehrkirche auf einem Berg erbaut. Langhaus und eingezogener Chor wurden aus Feldsteinquadern in Verbindung mit Gestaltungselementen aus Backstein erbaut. Im Innenraum der Kirche sind u.a. reiche Holzschnitzerei vier lebensgroße Gemälde zu sehen.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde in romanischer bis gotischer Bauweise ursprünglich als Wehrkirche auf einem Berg erbaut. Sie ist die Stammkirche der Familie von Maltzahn. Das Kirchenschiff besteht aus Feldsteinen. In Kirchgrubenhagen predigten bereits vor 1549 evangelische Geistliche. Angeregt wurde das von Dietrich von Maltzahn, einem Freund Luther. 1861 wurde die Kirche durch Carl von Maltzahn umgebaut. Die romanischen Schlitzfenster wurden zugemauert und der Chor um eine polygonale Apsis erweitert. An den Traufseiten von Schiff und dem eingezogenen Chor sind Zahnfriese angebracht. Die Fenster sind meist spitzbogig mit gestuften Gewänden. Die Giebel von Schiff und Chor sind mit Fialtürmchen bestückt.
 
Innenansicht:
Im Rahmen des Umbaus 1861 kamen ein Holzgewölbe im Stil der englischen Guseisenarchitektur, der neogotische Altar, die Emporen und neues Gestühl aus Eichenholz hinzu. Das Altarbild mit Christus am Kreuz sowie Johannes und Maria schuf Prof. Kaselowsky im Jahr 1745. Die Kanzel von 1707, die von der Figur Moses getragen wird, schuf Johann Vieregge aus Rostock. Die Epitaphen stifteten Friedrich und Vollrath Levin von Maltzahn. Das Kruzifix stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Weitere Details auf einen Blick: 6 Pastorenporträts aus dem 18/19. Jahrhundert Grabplatten derer von Maltzahn aus den Jahren 1459, 1480 und 1582
 
Orgel:
Die heutige Orgel mit fünfteiligem Prospekt stammt von Lütkemüller und stammt aus dem 18. Jahrhundert.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1851
Hersteller: F. Schünemann, Demmin

Der Turm hat ein abgewalmtes Satteldach mit kleinen Mansardfenstern.
 
Friedhof:
Kirch- und Friedhof werden von einer Feldsteintrockenmauer umschlossen.