Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Pütte
Kirche | evangelisch
Die Kirche Pütte im Landkreis Nordvorpommern ist eine Backsteinhalle und stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Fenster, Portale und Gewände weisen zahlreiche interessante architektonische Details auf. Auf dem Kirchhof befindet sich das Mausoleum von Pachelbel.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Das Kirchengebäude ist eine dreischiffige Backsteinhalle von drei Jochen mit eingezogenem Polygonchor und stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Der Westturm wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Fenster, Portale und Gewände weisen zahlreiche interessante architektonische Details wie Stäbe und Kehlen auf. Eine Sonnenuhr aus der Zeit um 1800 ist an der Südseite auf einer Kalksteinplatte angebracht.
 
Innenansicht:
Vom Innenraum ist nur noch das Kreuzrippengewölbe des Chores ursprünglich. In der Halle befinden sich Achteckpfeiler und Gewölbe mit Kämpfern, Konsolen und Arkaden. Im Südschiff sind Reste von Wandmalerei erhalten, die aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Die Holzausstattung stammt aus der Zeit nach 1866, ist neugotisch und besteht aus Kanzelaltar, Altarwand, Prediger- und Pastorengestühl sowie Hufeisenempore. Der Altar hat einen Wimpergbaldachin, eine mittelalterliche Mensa sowie einen aufgemalten Fries mit Kleeblattkreuzen und Vierblättern. Weitere Details auf einen Blick: Kelchförmige Taufe aus dem 14. Jahrhundert. Bankgestühl aus dem 18. Jahrhundert. Granitkuppa mit Kalksteinschaft. Pastorengedenktafel ab 1527. Grabplatten von Gotan (1333) und Pavel Morder (1427).
 
Orgel:
Die 1828 von Carl A. Buchholz aus Berlin gebaute Orgel wurde in einzelnen Teilen kriegsbedingt entfernt. Sie weist einen neugotischen Prospekt mit Fialengliederung, Kleeblattbogenfriesen und aufgemalten Vierpässen auf.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1802
Hersteller: Gottlieb Metzler, Stralsund

Der Westturm wurde im 15. Jahrhundert gebaut, hat eine Feldsteinunterlage und Obergeschosse aus Backstein sowie an der Westseite ein Stufenportal mit neugotischen Türblättern.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche herum angelegt. Auf dem Kirchhof befindet sich das Mausoleum von Pachelbel, das 1870 bis 1880 aus gelbem Backstein errichtet wurde. Grabstelen u.a. von Charlotte, Dorothea Rasow, der Schwester von Ernst Moritz Arndt sowie von dem spätromantischen Maler Gustav Pflugradt, einem Neffen des Malers Caspar David Friedrich