Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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[195]
Bollewick
Kirche | evangelisch
Mit dem Bau der Kirche Bollewick im Landkreis Müritz wurde ca. 1331 begonnen. Nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie wieder aufgebaut. Erhalten geblieben sind dabei der Chor und der Altar aus dem Jahr 1522. Schmuckstücke im Inneren sind u.a. der frei hängende Taufengel und die Kanzel aus der Zeit um 1600.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche, mit deren Bau etwa 1331 begonnen wurde, liegt eigentlich im Ortsteil Nätebow. Sie ist ein Backsteinbau aus der Zeit des Überganges vom romanischen zum gotischen Stil. Im 30-jährigen Krieg wurde sie zerstört, der Mittelteil stürzte ein. Die jetzige Form der Kirche ist auf die Restaurierung im Jahr 1682 unter Leitung von Kirchenmeister Caspar Christoph Langermann und Bernhard Christian Schmidt zurückzuführen. An den Außenwänden ist noch die romanische Bauart mit Lisenen zu sehen. Das Mittelschiff ist zwei-, der Chor einjochig. Der Giebel des Chores enthält u.a. spitzbogige Putzblenden. Darunter ein dreiteiliges gotisches Fenster. Die Sakristei wird als Nebenraum genutzt. Das Südportal hat eine frühgotische Wandung und eine Bogenlaibung.
 
Innenansicht:
Der Kircheninnenraum ist von zwei gotischen Kreuzgewölben überspannt. Der Altaraufsatz ist ein doppelflügeliger Schrein mit Schnitzwerk. Er zeigt im Mittelstück geschnitzte Figuren von Maria mit dem Kinde sowie zu beiden Seiten die Heiligen Johannes Bapt. und Evang. Die äußeren Seiten der vorderen Altarflügel sowie beide Seiten der hinteren Flügel sind bemalt. Blickfang ist ein freihängender Taufengel von 1750. Die Renaissance-Kanzel ist aus der Zeit um 1600 und hat einen gedrehten Fuß. Das Epitaph aus dem 17. Jahrhundert über dem Eingang zur Sakristei zeigt ein Bild aus dem Leben Jesu. Auch die Patronatsloge wird ins 17. Jahrhundert datiert.

 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1699

Das Obergeschoss des Turmes brannte im 18. Jahrhundert ab, ist aber inzwischen wieder erneuert. Es weist an allen Seiten zwei spitzbogige Schallöffnungen auf und hat ein pyramidales Dach, aus dem ein achtseitiger Helm hervorgeht.