Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Ludorf
Kirche St. Maria und St. Laurenzius | evangelisch
Die Kirche Ludorf im Landkreis Müritz ist achteckiger Rundbau aus Backstein, der am 8. Mai 1346 von Bischof Burchard von Havelberg geweiht wurde. Sehenswert im Inneren der Kirche sind der neugotische Altar mit der Kreuzigung Christi und die Lütkemüller-Orgel aus dem Jahr 1880.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche Ludorf ist in Form und Aufbau einzigartig in Mecklenburg. Sie wurde in Anlehnung nach dem heiligen Grab in Jerusalem, so die Sage, gebaut, und wahrscheinlich von Kreuzritter Wippert von Morin nach einem Kreuzzug gestiftet. Der achteckige Rundbau aus Backstein wurde am 8. Mai 1346 von Bischof Burchard von Havelberg geweiht und ist an vier Seiten mit Anbauten versehen ist. Die Anbauten werden durch Strebepfeiler gegliedert und die freien Seiten des Oktogons weisen zwei Friesreihen mit Deutschem Band auf. Der Mittelteil wird von einem achtseitigen steil aufragenden turmartigen Dach bekrönt. Zu späterer Zeit wurde an die Nordseite der Vorhalle ein Anbau angesetzt.
 
Innenansicht:
In der dreiviertelrunden Apside der Ostseite des Oktogons befindet sich der neugotische Altar mit der Kreuzigung Christi. Nebenräume waren dem herrschaftlichen Stuhl sowie dem Gruftgewölbe vorbehalten, das durch eine schmiedeeiserne Gittertür verschlossen ist.

Weitere Details auf einen Blick: Kanzel aus dem 17. Jahrhundert mit Figuren der Evangelisten Leuchter aus den Jahren 1688,1699,1718
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1880 von Friedrich Hermann Lütkemüller aus Wittstock erbaut. Sie hat 51 Tasten mit 4 Oktaven. Sie hat 90 Metall- und 102 Holzpfeifen sowie einen Blasebalg mit Fußbetätigung. Die kleinst Pfeife misst 6 Zentimeter, die längste 1,20 Meter.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1709

Die Glocke hängt im Dach des Vorjoches und wurde von Adam Levin von Knutz und seiner Frau gestiftet.