Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Stuer
Kirche | evangelisch
Die Kirche Stuer im Landkreis Müritz ist ein hübscher, inzwischen renovierter Fachwerkbau aus zu Ende gehenden 17. Jahrhundert. Der Altar ist das Prunkstück der Kirche, stammt aus der Zeit um 1460 und ist ein geschnitztes gotisches Triptychon.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein rechteckiger Fachwerkbau aus dem zu Ende gehenden 17. bzw. beginnenden 18. Jahrhundert, die im Stil einer Prignitzer Ständerkirche erbaut worden ist. Das Fachwerk wurde inzwischen neu ausgemauert und die Kirche bis 2002 vollständig renoviert. Sie hat viereckige Fenster mit horizontalen und vertikalen Mittelsprossen. Eine kleine Vorhalle stammt aus dem Jahr 1750.
 
Innenansicht:
Der Altar ist das Prunkstück der Kirche, stammt aus der Zeit um 1460 und ist ein geschnitztes gotisches Triptychon. In dessen Mittelschrein befindet sich eine Kreuzigungsszene mit der Anna-Selbdritt-Gruppe sowie St. Petrus, St. Antonius und St. Katharina. In den Altarseitenflügeln befinden sich Malereien auf Holz, darunter die Christi-Kreuztragung und die Verurteilung des Pilatus sowie auf den Flügelrückseiten die Bilder der vier Evangelisten mit ihren Attributen. Das aufwendige Schnitzwerk hat auffallende Ähnlichkeit mit dem Altaraufsatz im Güstrower Dom.

Kanzel und Taufstände (beide 1688) sind im Stil der Spätrenaissance angefertigt und mit Ölfarbe übermalt. Die Loge stammt aus dem 17.Jahrhundert., der Pfarrerstuhl aus der Mitte des 18.Jahrhunderts. sowie das Gestühl aus der Zeit von 1658 und 1688 .
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1832
Hersteller: Valentin Schulz, Rostock

Der quadratische Westturm ist mit einer achteckigen, holzschindelgedeckten Turmspitze bekrönt und im Oberteil verbrettert, im Untergeschoss in Mauerwerk ausgeführt. Eine kleinere Glocke stammte aus dem Jahr 1822.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt. Es gibt auch einen Teil mit historischen Grabstellen, darunter Grabsteine derer von Flotow. Der Kirchhof wird von einer Feldsteintrockenmauer umgeben, die vom Christlichen Jugenddorfwerk errichtet wurde.