Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Bargischow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Bargischow im Landkreis Ostvorpommern wurde um 1300 aus geschichteten Feldsteinen errichtet. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und ab dem dritten Drittel des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Die zurzeit nicht bespielbare Orgel mit dem dreiteiligen neugotischen Prospekt schuf Barnim Grüneberg aus Stettin im Jahr 1877. Ein Gemälde zeigt die Kreuzigung Christi.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der Saalbau mit Rechteckchor wurde um 1300 aus geschichteten Feldsteinen errichtet. Der Westturm ist jüngeren Datums. Am Chor wurde eine Südvorhalle angebaut. Einzelne Architekturglieder sind in Backstein gehalten. Die Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und etwa ab dem dritten Drittel des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut. 1877 wurde die Kirche restauriert. Der Chorgiebel hat zweiteilige Blenden mit Spitzbögen und Winkelstürzen über einem Zahnfries. Die Fenster sind teils korb-, teils spitzbogig u.a. mit gefasten Gewänden.
 
Innenansicht:
Im flachgedeckten Innenraum steht ein mittelalterlicher Altar aus Mischmauerwerk mit Spitz- und Kielbogennische. Das Altargehege mit durchbrochener Brüstung und Maßwerkformen stammt aus dem Jahr 1877, die Kanzel aus dem 19. Jahrhundert. Sie verfügt über Säulchen und geschnitzte Maskenköpfe.

Weitere Details auf einen Blick: Kanzelkorb mit neugotischen Brüstungsfeldern mit Kleeblattbogenblenden. Gemälde von Kreuzigung Christi. Achteckiger Taufstein von 1932. Gestühl von 1877.
 
Orgel:
Die zurzeit nicht bespielbare Orgel mit dem dreiteiligen neugotischen Prospekt schuf Barnim Grüneberg aus Stettin im Jahr 1877.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1769
Hersteller: Johann Heinrich Scheel, Stettin

Die Turmobergeschosse aus Fachwerk stammen aus der Zeit des Wiederaufbaus Ende des 17. Jahrhunderts. Das obere Geschoss ist eingezogen und wird von einem achtseitigen Spitzhelm mit Schieferbedeckung bekrönt. Im Turm ist eine Bretterdecke mit Akanthusmalerei aus dem 18. Jahrhundert.
 
Friedhof:
Den Kirchhof umgibt eine Trockenmauer aus Feldstein.