Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Ziethen
Kirche St. Marien | evangelisch
Die Kirche St. Marien in Ziethen im Landkreis Uecker-Randow wurde aus Feldsteinquadern errichtet und 1257 geweiht. Der Turm aus Backstein mit Feldsteinen wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Vom 1830 eingestürzten Chor ist der spitzbogige Triumphbogen erhalten. Unter dem Turmuntergeschoss ist eine Winterkirche eingerichtet. Vom Umbau 1937 stammen auch Altar, Kanzel und Empore. Gleichzeitig wurde das Gestühl aus dem 19. Jahrhundert verändert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche wurde aus sauber geschichteten Feldsteinquadern errichtet und 1257 geweiht. Der Turm aus Backstein mit Feldsteinen wurde im 15. Jahrhundert gebaut, dessen Obergeschosse wohl jünger sind. Vom 1830 eingestürzten Chor ist der spitzbogige Triumphbogen erhalten. Im östlichen Giebel sind gestaffelte Blenden aus Backstein eingelassen.
 
Innenansicht:
Der flachgedeckte Innenraum der Kirche war wohl ursprünglich gewölbt. Der ehemalige Triumphbogen fungiert als Altarnische. Die Kirche, unter deren Turmuntergeschoss die Winterkirche eingerichtet ist, wurde 1937 umgebaut. Von dem Umbau stammen auch Altar, Kanzel und Empore. Gleichzeitig wurde das Gestühl aus dem 19. Jahrhundert verändert.

Weitere Details auf einen Blick: Kelchförmige Taufe aus gotländischem Kalkstein aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts mit spitzbogiger Blendarkatur an der Kuppa. Früheres Altargemälde von der Anbetung der Hirten als Kopie nach Correggio im Jahr 1860 angefertigt. Fenster mit Wappen der früheren Adelsgeschlechter und Patronatsfamilien u.a. der Familien von Malchus, von Lengerke und von Owstin. Grabplatte für Gottlieb von Zansen (1804).
 
Orgel:
Die Orgel von 1849 baute Friedrich Nehrlich aus Stralsund. Ihr Prospekt wurde 1937 überarbeitet.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1587
Hersteller: Benedictus Hein, Stettin

Der Turm wurde 1989 teilweise gesichert und hat ein mit Kupfer eingedecktes Pyramidendach. Der Turm ist verputzt und hat ein spitzbogiges, mehrfach gestuftes Portal.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt. Auf dem Kirchhof befinden sich mehrere historische Grabsteine, darunter u.a. von Curt Detloff Graf von Schwerin (1908).