Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Rossin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Rossin im Landkreis Ostvorpommern ist ein geweißter Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert mit wuchtigen Eckstützpfeilern. Ihr heutiges Aussehen stammt im Wesentlichen von der Erneuerung von 1678. Die 1952 eingerichtete Winterkirche befindet sich unter der Orgelempore. Die Gruft ist für Besucher nicht zugänglich. Außerdem zu besichtigen ist ein Grabstein mit Familienwappen für Claus Ernst von Rieben.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein heute geweißter Feldsteinbau aus dem 15. Jahrhundert mit wuchtigen, geböschten Eckstützpfeilern. Ihr heutiges Aussehen ist im Wesentlichen der Erneuerung von 1678 geschuldet. Aus dieser Zeit stammt auch der verbretterte Dachturm. Am Ostgiebel befinden sich zwei Kreisfenster und in der Wand darunter eine Zweifenstergruppe. Alle Öffnungen sind mit Faschen versehen.
 
Innenansicht:
Der Innenraum der Kirche ist flachgedeckt und die Fenster sind mit aufgemalten Faschen versehen. Die 1952 eingerichtete Winterkirche befindet sich unter der Orgelempore. Die Gruft ist für Besucher nicht zugänglich. Der Kanzelaltar aus dem Jahr 1771 hat einen architektonischen Aufbau mit Pilastern, aufgemalter Marmorierung und Segmentbogengiebel. Die geschnitzten Wangen des Kanzelkorbes sind mit Akanthusmalerei versehen. Das Altargehege weist ausgesägte Balusterbretter auf. Der Sakristeiverschlag und das Gestühl stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Weitere markante Details: Sandsteinepitaph für Carolina Gustava von Cammen, verehelichte von Koeppern (1719) in geschwungenen barocken Formen mit Putti und Wappen vor Vorhangmotiv. Grabstein mit Familienwappen für Claus Ernst von Rieben.
 
Orgel:
Die zurzeit nicht bespielbare Orgel stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, hat einen dreiteiligen Prospekt mit Rundbogenarkatur über Pilastern und aufgemalt Marmorierung.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1504

Der Turm trägt einen schiefergedeckten Helm, der ursprünglich mit Eichenschindeln versehen war.
 
Friedhof:
Den Kirchhof umgibt eine Feldsteintrockenmauer.