Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Kagendorf
Kirche St. Petri | evangelisch
Die Kirche St. Petri in Kagendorf im Landkreis Ostvorpommern wurde im Kern um 1300 errichtet. Sie brannte 1657 ab und wurde 1668 wieder aufgebaut. Turm und Westportal stammen aus den Jahren 1750/51. Reste der Ausmalung von 1786 sind erhalten. Die Kanzel enthält figürliche Reliefs und Stifterwappen. Ein Epitaph mit gemalter Kreuzigung stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die im Kern wohl um 1300 entstandene Kirche wurde in mehreren Bauphasen errichtet. Sie ist im Westteil am jüngsten, brannte 1657 ab und wurde 1668 wieder aufgebaut. Turm und Westportal stammen aus den Jahren 1750/51. Gleichzeitig wurde der Ostgiebel in Fachwerk erneuert. Die Fenster der Kirche sind meist segmentbogig oder rechteckig und weisen z.T. Reste barocker Faschen auf. Die Priesterpforte im Süden ist ein dreifach gestuftes Spitzbogenportal. Das barocke Westportal ist rundbogig und mit Kämpfergesims und neugotischen Türblättern versehen.
 
Innenansicht:
Der flachgedeckte Innenraum wurde mehrfach renoviert, 1786 ausgemalt und 1837 geweißt. Reste der Ausmalung sind erhalten. Der barocke Altaraufsatz mit korinthischen Säulen und Gemälden stammt aus dem Jahr 1786 und weist Akanthusschnitzerei auf. Die Altarschranke von 1668 ist mit gesägten Balusterbrettern versehen. Die Kanzel aus dem Jahr 1669 zeigt am Aufgang Bildnisse der Evangelisten und im Korb geschnitzte Maskenköpfe und Pilaster sowie Ädikularahmungen in den Brüstungsfeldern. Außerdem enthält die Kanzel figürliche Reliefs und Stifterwappen von Barbara Maria von Putkammern und Claus Ernst von Koppren. Patronats- und Predigergestühl stammen aus dem 18. Jahrhundert, das mit Maßwerkformen bemalte Bankgestühl aus dem Jahr 1879.

Ein Epitaph mit gemalter Kreuzigung stammt aus dem 17. Jahrhundert.
 
Orgel:
Die Orgel von August Holland wurde 1883 eingeweiht und 1998/99 restauriert. Sie hat einen aufwendig gearbeiteten fünfteiligen Prospekt in neuromanischen Formen.
 
Glocke:

Anzahl: 1  

Die Glocke ist undatiert, der Turm teilweise verbrettert und mit Fachwerk versehen. Das Turmobergeschoss wurde 1879/80 erneuert.