Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Ducherow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Ducherow im Landkreis Ostvorpommern wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert aus Feldsteinen errichtet und ist im Dreißigjährigen Krieg niedergebrannt. Beim Wiederaufbau in den Jahren 1718 bis 1744 erhielt sie ihr barockes Erscheinungsbild. Unter dem Altarraum befindet sich eine geschlossene Gruft. Das Glockenspiel mit acht mechanisch angetriebenen Bronzeglocken wurde 1914 von Graf Ulrich von Schwerin gestiftet und 1997 ergänzt.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der ursprünglich aus Feldstein bestehende Kirchenbau stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist im Dreißigjährigen Krieg niedergebrannt. Beim Wiederaufbau in den Jahren 1718 bis 1744 erhielt sie ihr barockes Erscheinungsbild und wurde verputzt sowie mit Eckrustika, Rundbogenfenstern mit Faschen und einem Turm versehen. Freigelegtes Mauerwerk zeigt Ritzquaderung.
 
Innenansicht:
Die Flachdecke mit Voute stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im Turm wurden Teile der bemalten Balkendecke wieder verwendet. Unter dem Altarraum befindet sich eine seit 1860 geschlossene Gruft. Kanzelaltar und die barocke Kanzel stammen wohl aus dem 17. Jahrhundert. Die Kanzel wurde ursprünglich von einer Mosefigur getragen und war neben dem Altar aufgestellt. Die Verbindung von Kanzel und Altar wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffen. Der Kanzelkorb mit Blattranken und Säulen zeigt Gemälde des Auferstandenen und von vier Aposteln. Der Schalldeckel ist von einer freiplastischen Figurengruppe bekrönt. Die Westempore stammt von der Wiederherstellung der Kirche im 18. Jahrhundert.

Weitere Details auf einen Blick: Runder Grabstein im Altarraum für Pastor Henricus Schulte, der ab 1569 in Ducherow wirkte. Glockenspiel mit acht mechanisch angetriebenen Bronzeglocken, das 1914 von Graf Ulrich von Schwerin gestiftet und 1997 ergänzt wurde. Täglich dreimal erklingt eine andere Melodie.
 
Orgel:
Die Orgel aus dem 19. Jahrhundert schuf F.W. Kaltschmidt aus Stettin.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1472

Die Glocke von 1472 besteht aus Bronze, die beiden anderen aus Gusseisen. Der dreigeschossige Turm verfügt über eine so genannte Welsche Haube. Sein Untergeschoss hat Lisenengliederung und ein segmentbogiges Portal.
 
Friedhof:
Den Kirchhof umgibt eine Trockenmauer aus Feldstein. An der Südseite befinden sich ein vermauertes Portal sowie klassizistisches Wandgrab derer von Schwerin in Säulenädikula aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Grabplatten und -kreuze befinden sich seit 1997 in der Vorhalle.