Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
SUCHE:
KartesymbolKarten
>> HOME
REGIONAL-INFO
Greifswald:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Wolgast:
Ort & Umgebung
Unterkunft
Essen & Trinken
Sehenswertes
Datenschutz
 
 
[152]
Liepen
Kirche | evangelisch
Mit dem Bau der Kirche Liepen im Landkreis Ostvorpommern wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Das Portal der Sakristei und die Chorfenster sind reich profiliert. Der Turm mit Backsteinobergeschossen in neugotischen Formen wurde 1885 bis 1887 gebaut und damit der 1884 abgebrannte Fachwerkturm ersetzt. Das Altarretabel stellt im Schrein einen Bischof zwischen Maria und der Heiligen Barbara dar.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Mit dem Bau der Kirche wurde etwa in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Sie verfügt über einen Saal aus Feldsteinen und einen Turm mit Feldsteinunterbau sowie Architekturgliedern aus Backstein. Die Fenster- und die Portalgewände am Schiff sind aus Backstein. Die Fenster sind spitzbogig und teilweise gepaart und verfügen über gefaste Gewände. Auch der Chor weist gepaarte Fenster mit profilierter Spitzbogenrahmung auf. Architektonische Gestaltungselemente des Baues sind u.a. Blenden mit Winkelsturz, Fasen und Kehlen, Ecklisenen und Vierpassfriese. Der Chorgiebel zeigt zwei Paare zweiteiliger Blenden mit Kleeblattbögen in Spitzbogenrahmungen über einem Vierpassfries und ein ausgespartes Blendenkreuz. Das Portal der Sakristei und die Chorfenster sind reich profiliert.
 
Innenansicht:
Schiff und Chor sind flachgedeckt, die Sakristei kreuzgewölbt. Der Korb der Kanzel befindet sich über der Altarmensa auf einer Steinkonsole und stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Er ist mit Ecksäulchen und Evangelistenreliefs in Ädikularahmungen sowie Beschlagwerk versehen. Der auch jüngere Kanzelaufgang zeigt Reliefs der Apostel Petrus, Christus und Adam aus dem 17. Jahrhundert. Das geschnitzte, auseinander genommene Retabel aus dem beginnenden 16. Jahrhundert stellt im Schrein einen Bischof zwischen Maria und der Heiligen Barbara und in den Flügeln Heiligenfiguren dar. Die Empore ist gemalten Tugenddarstellungen aus dem 18. jahrhundert versehen.

Zwei Kabinettscheiben stammen aus dem Jahr 1681.
 
Orgel:
Die Orgel mit neugotischem Prospekt und Vierpässen schuf Barnim Grüneberg im Jahr 1879.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 2000

Der Turm mit Backsteinobergeschossen in neugotischen Formen wurde 1885 bis 1887 von Friedrich Adler aus Berlin gebaut. Er ersetzte den 1884 abgebrannten Fachwerkturm. Im oberen Geschoss des Turmes sind gepaarte Schallöffnungen mit eingestellten Rundstäben. Über einem Vierpassfries befinden sich die Giebelbekrönung und ein achtseitiger kupfergedeckter Spitzhelm.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt. Das Kirchhofsportal aus Backstein stammt aus dem 16. Jahrhundert.