Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Gramzow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Gramzow im Landkreis Ostvorpommern ist ein Backsteinbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, der später umfassend verändert wurde. Die einheitliche Ausstattung aus Holz, bestehend aus Altar, Altarwand, Taufe, Gestühl und Empore sowie dem Orgelprospekt, stammt wohl aus dem Jahr 1862. In der Turmhalle befindet sich die Grabplatte für Ritter D. Budde (1591) mit einem Flachrelief des Verstorbenen.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein Backsteinbau von zwei Jochen mit Strebepfeilern und Westturm. Sie wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet, später aber umfassend verändert. 1795 wurden der Ostgiebel vereinfacht und das Dach abgewalmt. Die einst massiven Gewölbe wurden im Rahmen einer Renovierung im Jahr 1862 durch hölzerne ersetzt. Gleichzeitig wurden das Westportal und die Fenster verändert. Ein verputzter Anbau an der Nordwand mit eingelassenem Kreuz im Giebel stammt aus dem 20. Jahrhundert. Die Kirche hat zahlreiche architektonische Feinheiten und Details wie u.a. umlaufendes Kaffgesims, Lisenen mit Halbrundstab und Maßwerk. An den Längsseiten der Kirche befinden sich dreibahnige Fenster mit zweifach gestuftem Stab- und Maßwerk aus dem 19. Jahrhundert. Die Südwand zeigt Ritzzeichen im Mauerwerk, von denen einige Sonnenuhren sind.
 
Innenansicht:
Den Kircheninnenraum überspannt ein hölzernes Kreuzrippengewölbe. Die einheitliche Ausstattung aus Holz, bestehend aus Altar, Altarwand, Taufe, Gestühl und Empore sowie dem Orgelprospekt, stammt wohl aus dem Jahr 1862. Altargehege und Taufe sind teilweise mit durchbrochenen Kleeblattbogenblenden versehen. Blockaltar, die geschlossene Altarwand, Kanzelkorb und die Emporenbrüstung sind mit Vierblattmotiven ausgestattet.

Der Taufstein aus Granit stammt aus dem 13. Jahrhundert. In der Turmhalle befindet sich die Grabplatte für Ritter D. Budde (1591). Sie zeigt ein Flachrelief des Verstorbenen sowie Inschrift und Wappenschmuck.
 
Orgel:
Die Orgel hat Barnim Grüneberg aus Stettin 1862 gebaut. Sie verfügt über einen dreiteiligen Prospekt mit Wimpergbekrönung sowie Säulen, Fialen, Vierpässe und Blenden.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1450

Die beiden Glocken stammen aus dem 15. Jahrhundert. Ebenfalls 1795 wurde das Obergeschoss des Turmes abgebrochen.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche angelegt, den Kirchhof umschließt eine Mauer aus Feldstein.