Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Lüssow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Lüssow im Landkreis Ostvorpommern ist ein Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, der nach seiner Zerstörung 1665 wieder aufgebaut wurde. Der neugotische Gruftanbau dient seit 1961 als Winterkirche. Am Turmportal prangen links und rechts Wappen der Patronatsfamilie von Wolffradt. In der Bekrönung des Altars wird das Gemälde der Himmelfahrt Christi gezeigt. Markante Details sind auch der Fußboden mit Metlacher Kacheln und die Fensterverglasung von 1878.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der Backsteinbau mit dreiseitigem eingezogenem Ostschluss ist wohl im 15. Jahrhundert errichtet und nach seiner Zerstörung 1665 wieder aufgebaut worden. Der neugotische Gruftanbau für von Wolffradt aus dem Jahr 1843 dient seit 1961 als Winterkirche. Der Turm stammt von der Restaurierung aus dem Jahr 1878 im Rahmen derer gleichzeitig die Fenster verändert wurden. Der Chorscheitel hat abgetreppte Strebepfeiler. Die Kirche hat zahlreiche rundbogige Dreifenstergruppen und an der Ostseite ein vermauertes gotisches Fenster. Am Turmportal prangen links und rechts Wappen der Patronatsfamilie von Wolffradt.
 
Innenansicht:
Die Kassettendecke und die Wandverkleidung der Kirche sind aus Holz und stammen aus dem Jahr 1878. Der Anbau ist kreuzgratgewölbt. Elias Keßler aus Stralsund schuf 1724/25 den Altaraufsatz, die Altarschranke, den Taufengel und das Lesepult. Der Aufsatz des Altars zeigt Figuren der Gekreuzigten, u.a. der des Kreuz tragenden Christus. In der Predella ist eine Kopie des Abendmahls nach Leonardo da Vinci abgebildet. Die Bekrönung zeigt das Gemälde der Himmelfahrt Christi und auf den Giebelansätzen Putti sowie die Wappen von Wolffradt und von Eickstedt.

Weitere sehenswerte Details auf einen Blick: Altarschranke mit geschnitzten Balustern, Fruchtgehängen und Laub. Taufengel mit muschelförmiger Taufschale in den erhobenen Händen. Kanzelkorb mit Pilastergliederung aus der Zeit um 1630/50. Kasten- und Bankgestühl aus dem 18./19. Jahrhundert. Fußboden mit Metlacher Kacheln und Fensterverglasung von 1878
 
Orgel:
Die Orgel mit dem 1998 restaurierten neugotischen Prospekt schuf F. Friese 1878.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1829
Hersteller: Simon Zach, Stralsund

Die zweite Glocke stammt aus dem Jahr 1925. Der Turm ist dreigeschossig, durch Zahnfries und Sohlbankgesims abgesetzt und weist neugotische Formen auf, dessen Fenster, Schallöffnungen gefaste Gewände haben. Er wird von einem schiefergedeckten Pyramidenhelm bekrönt.
 
Friedhof:
Der Kirchhof ist von einer Feldsteinmauer umgeben.