Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Quilow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Quilow im Landkreis Ostvorpommern wurde 1886/87 aus Backsteinen erbaut. Auf dem Kirchhof steht u.a. ein Grabstein für J.P. Artenski (1727) mit Wappen und Inschrift. Im Hauptfeld des Altars befinden sich moderne Schnitzfiguren. Sehenswertes Interieur sind außerdem die ganzfigurigen Bildnisse von Luther und Melanchthon in Öl auf Holz aus dem Jahr 1598 sowie Holzepitaphe für Christian Gustaf von und Heinrich von Owstien.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche mit neugotischen Formen und niedrigem Polygonchor wurde 1886/87 aus Backsteinen erbaut. Ost- und Westgiebel ähneln einander und sind mit steigenden Treppenfriesen, Lisenen sowie spitzbogigen Öffnungen und Blenden versehen. Der Chor hat außerdem diagonale Strebepfeiler, die Giebelkanten sind pfeilerförmig abgetreppt verstärkt. Die Fenster sind hoch und spitzbogig und teilweise mit rautenförmiger, geteilter Bleiverglasung versehen. Alle Türblätter weisen geschnitzte Maßwerkformen auf.
 
Innenansicht:
Das Kirchenschiff wird von einer flachen Holzdecke überspannt, die Flachdecke im Chor ist verputzt. Die einheitliche Ausstattung aus Holz ist bauzeitlichen Ursprungs. Der Altar samt Gehege hat einen dreiteiligen Aufsatz, der durch Fialen gegliedert ist, von Wimpergen bekrönt wird und im Hauptfeld moderne Schnitzfiguren von Gerhard Becker ausgestattet ist. Jeweils mit Kleeblattbogenblenden versehen sind die polygonale Kanzel, die Taufe, der Sakristeiverschlag sowie die Brüstungen und Füllungen des Patronats-, Pastoren- und Gemeindegestühls und der Westempore.

Weitere Details auf einen Blick: Ganzfigurige Bildnisse von Luther und Melanchthon in Öl auf Holz aus dem Jahr 1598. Grabplatten von Roloff von Owstien und Frau (1591). Holzepitaphe für Christian Gustaf von von Owstien (1676) und Heinrich von Owstien (1677)
 
Orgel:
Die Orgel mit neugotischem Prospekt schuf Barnim Grüneberg aus Stettin im Jahre 1887.
 
Glocke:


Der Glockenstuhl befindet sich freistehend neben der Kirche.
 
Friedhof:
Auf dem Kirchhof steht u.a. ein Grabstein für J.P. Artenski (1727) mit Wappen und Inschrift.