Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Schlatkow
Kirche Maria Magdalena | evangelisch
Die Kirche Schlatkow im Landkreis Ostvorpommern ist ein kleiner Feldsteinbau mit behauenen Granitquaderkanten und stammt aus der Zeit um 1400. Nach einem 1699 wurde die Kirche 1700 bis 1798 ohne Turm wieder aufgebaut wurde. Wandmalerei aus dem 15. Jahrhundert stammt zeigt u.a. das Weltgericht und den gekreuzigte Andreas. Blickfang sind auch der Kanzelkorb mit Erzengel Michael als Trägerfigur und der stehende Taufengel.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein kleiner und schlichter Bau aus Feldsteinen mit behauenen Granitquaderkanten aus der Zeit um 1400. Blitzschlag zerstörte die Kirche 1699, so dass sie 1700 bis 1798 ohne Turm und mit verkleinertem Westportal wieder aufgebaut wurde. Sie hat an den Traufseiten paarweise angeordnete Rundbogenfenster, die im dritten Drittel des 19. Jahrhunderts an der Westseite mit Klinkerumrahmung und abschließenden Konsolfries versehen wurden. Nach dem Einsturz des Dachstuhls im Jahre 1985 begann 1987/88 die Sicherung und der Wiederaufbau der Kirche.
 
Innenansicht:
Anstelle des Holztonnengewölbes aus dem 18. oder 19. Jahrhundert wurde im Rahmen der Wiederherstellung 1987/88 eine Flachdecke eingezogen. Dabei wurde im Osten Wandmalerei freigelegt, dass offenbar aus dem 15. Jahrhundert stammt. Zu deren Motiven gehören u.a. das Weltgericht und der gekreuzigte Andreas. Zuseiten einer rechteckigen Sakramentsnische sind wahrscheinlich zwei Wächter dargestellt. Altaraufsatz und Kanzel wurden offenbar 1692 in einer Werkstatt gefertigt und mit reicher Schnitzerei versehen. Das Hauptfeld des Aufsatzes zeigt die gemalte Kreuzigung, die Predella das Abendmahl, zuseiten der auch Schnitzfiguren der Apostel Petrus und Paulus angebracht sind. Über dem gesprengten Giebel des Altars thront der auferstandene Christus mit der Siegesfahne.

Weitere markante Details auf einen Blick: Kanzelkorb mit Erzengel Michael als Trägerfigur und Gemälden der Evangelisten sowie am Kanzelaufgang die Kirchenväter und die Reformatoren Luther und Melanchthon. Stehender Taufengel unter einem Volutenbaldachin aus dem zu Ende gehenden 17. Jahrhundert. Fragment einer Grabplatte von Horn mit Ritzzeichnung eines Ritters aus dem 16. Jahrhundert sowie zwei Grabplatten um 1800.
 
Orgel:
Die 1987/88 restaurierte Orgel wurde 1863 von Barnim Grüneberg aus Stettin gebaut. Sie verfügt über einen Prospekt in neuromanischen Formen samt Türmchen, Zinnenbekrönung sowie Sechspass- und Rundbogenfriesen.
 
Glocken:

Anzahl: 3   Herstellungsjahr: 1817
Hersteller: Simon Zach, Stralsund

Die Glocke von Zach ist aus Bronze gegossen. Die beiden anderen Glocken werden ins Mittelalter datiert, eine davon um 1446. Der inzwischen restaurierte Glockenstuhl mit achtseitigem Zeltdach aus dem 18. Jahrhundert befindet sich unweit der Kirche auf dem Kirchhof.
 
Friedhof:
Der Friedhof ist um die Kirche platziert.