Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Stoltenhagen
Kirche | evangelisch
Die Kirche Stoltenhagen im Landkreis Nordvorpommern wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts aus Feldsteinen errichtet. Die Sakristei aus dem Jahr 1500 wurde Ende des 18. Jahrhunderts zur Gruft umgebaut. In der Kirche befindet sich auch eine Grabkammer eines schwedischen Domäninhabers aus der Region. Der Innenraum hat ein kugelförmiges Kreuzrippengewölbe und weist im Chor Maskenkonsolen auf.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der rechteckige Feldsteinsaal wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und weist einen älteren quadratischen Chor auf. Die Südsakristei aus dem Jahr 1500 wurde Ende des 18. Jahrhunderts zur Gruft umgebaut. Die äußeren Wände, die Giebel und die Portale weisen zahlreiche sehenswerte architektonische Details auf. Die zugesetzte Spitzbogenöffnung in der Westseite sollte eigentlich der Zugang zum nicht ausgeführten Turm sein. In der Kirche befindet sich eine Grabkammer eines Schweden, der in der Nähe Domäninhaber war.
 
Innenansicht:
Der Innenraum der Kirche ist ein kugelförmiges Kreuzrippengewölbe und weist im Chor Maskenkonsolen auf. Der neugotische Altaraufbau stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die reich mit Schnitzereien versehene Kanzel wurde etwa in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Elias Keßler aus Stralsund gebaut.

Ausstattungs-Details auf einen Blick: Taufständer aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Lesepult von 1720. Empore und Gestühl aus dem 19. Jahrhundert.
 
Orgel:
Die aus dem Jahr 1821 stammende Orgel erbaute Carl A. Buchholz aus Berlin und wurde 2001 von Rainer Wolter aus Zudar teilrestauriert. Sie weist einen dreiteiligen neugotischen Prospekt auf und ist durch Wimperge und Fialen gegliedert.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1702
Hersteller: Ernst Siedenbaum, Rostock

Die weitere Glocke wurde 1728 von Johann Metzler, Stralsund, gegossen. Der freistehende, verbretterte Glockenturm stammt aus dem Jahr 1667.