Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Ranzin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Ranzin im Landkreis Ostvorpommern wurde um 1300 aus Feldsteinen erbaut. Der verputzte Turmunterbau aus Feldstein stammt aus dem 15. Jahrhundert. In drei Nischen wurde 1966/67 mittelalterliche Wandmalerei vom Anfand des 14. Jahrhunderts freigelegt. Altar und Kanzel sind modern gestaltet. Die Glasmalerei im Chor zeigt u.a. Christus vor Pilatus und Christus als guter Hirte.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche wurde um 1300 aus Feldsteinen erbaut und mit einem nachträglich verputztem Turmunterbau aus Feldstein aus dem 15. Jahrhundert versehen. Umbauten im 15./16. Jahrhundert brachten u.a. die Verringerung der Traufhöhen und Giebelkanten sowie die Einwölbung des Chores in zwei Jochen mit sich. 1966/67 wurde die Kirche restauriert und 1999 schrittweise saniert. Schiff und Chor haben Architekturglieder aus Backstein. Die Fenster und Portale sind durchgehend spitzbogig. Der Chorostgiebel hat mehrbahnige spitzbogige Putzblenden. Das darunter liegende Fenster in der Feldsteinmauer des Chores hat zwei starke Pfosten. Alle Fenster haben zweifach gestufte, gefaste Gewände. Das segmentbogige Nordportal wurde inzwischen zugesetzt.
 
Innenansicht:
Das Kreuzrippengewölbe im Chor ruht auf starken Wandpfeilern. Dazwischen befinden sich heruntergezogene Schildbögen. Die Ostwand wurde nachträglich verstärkt. In ihr sind Nischen ausgespart, darunter eine Sakramentsnische und drei Nischen mit mittelalterlicher Wandmalerei vom Anfand des 14. Jahrhunderts, die 1966/67 freigelegt wurde. Der Gemeindesaal hat Gewölbeansätze, verfügt aber über eine flache Holzdecke, die 1850 verschalt wurde. Teile der neugotischen Ausstattung von der Renovierung 1850 wurden 1966/67 entfernt. Altar und Kanzel sind modern gestaltet. Die Taufe stammt aus dem Jahr 1872 und weist Maßwerkformen auf. Sowohl die Wangen des Bankgestühls als auch die Brüstung der Empore hat Kleeblattbogenblenden.

Weitere markante Details auf einen Blick: Glasmalerei im Chor mit verschiedensten Motiven, darunter u.a. Christus vor Pilatus und Christus als guter Hirte. Grabplatten aus Kalkstein der Familie Horn mit Wappen, Helmzier und Inschrift aus den Jahren 1315, 1357 und 1407.
 
Orgel:
Die 1911 von Barnim Grüneberg aus Stettin gebaute Orgel wurde 1996 generalüberholt. Sie besitzt einen neugotischen Prospekt mit Fialen, Spitzbogenarkatur und dem Motiv der Emporenbrüstung.
 
Glocke:


Nach Plänen von Eduard Knoblauch aus Berlin wurde der Turm 1861 mit Obergeschossen in Backstein versehen und gleichzeitig das Turmportal und die Fenster vergrößert. An den Kanten des Turmunterbaus befinden sich diagonal gestellte Stützpfeiler. Die neugotischen Turmobergeschosse sind durch Konsolfriese abgesetzt. Hier befinden sich außerdem drei Rundbogennischen. Die fialenartigen Ecklisenen des Turmes hatten ursprünglich Pyramidendächer. Den Turm bekrönt ein achtseitiger, in den Jahren 1989/93 kupfergedeckter Spitzhelm.
 
Friedhof:
Der Kirchhof ist von einer Feldsteinmauer umgeben. Sein Portal hat fialenförmige Pfeiler mit Spitzbogenblenden.