Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Völschow
Kirche | evangelisch
Die aus Feldsteinen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtete Kirche Völschow im Landkreis Demmin weist auch Architekturglieder in Backstein auf. An der Südseite des Schiffes befinden sich geritzte mittelalterliche Sonnenuhren. Die seltene pneumatische Orgel hat Barnim Grüneberg aus Stettin im Jahr 1934 geschaffen. Kanzel, Kanzelfuß und Taufe stammen wohl aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Der aus Feldsteinen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtete Kirchenbau weist auch Architekturglieder in Backstein, darunter der Turmaufsatz, auf. Die Fenster des Schiffes wurden im 18. Jahrhundert verändert. Fenster und Portale sind meist spitzbogig. Der Ostgiebel weist Spitzbogenblenden und Fialaufsätze auf. An der Südseite des Schiffes befinden sich geritzte mittelalterliche Sonnenuhren.
 
Innenansicht:
Das Schiff der Kirche ist flachgedeckt, im Chor ist ein Kreuzrippengewölbe. Der barocke Altaraufsatz aus der Zeit um 1700 hat gewundene Säulen sowie reiche Akanthus- und Fruchtwerkschnitzerei. In dem Aufsatz befinden sich übereinander Darstellungen des Abendmahls, der Kreuzigung, Christus im Garten Gethsemane und die Darbringung des Leidenskelchs.

Kanzel, Kanzelfuß und Taufe stammen wohl aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Altargehege sowie die Empore und das Patronats- und Gemeindegestühl sind aus dem Jahr 1768.
 
Orgel:
Die seltene pneumatische Orgel hat Barnim Grüneberg aus Stettin im Jahr 1934 geschaffen. Sie wurde 1996 restauriert, hat einen dreiteiligen Prospekt in historisierenden Formen und ist durch Pilaster, Rundbögen und Vierpassmotiv gegliedert sowie Krabbenschmuck versehen.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1919

Die Bronzeglocke ist eine Stiftung des damaligen Pastors Schaeffer für seine verstorbene Ehefrau und den im Krieg gefallenen Sohn. Der neugotische Turm wurde im Rahmend er Renovierung in den Jahren 1856 oder 1860 angebaut. Er verfügt über ein Stufenportal sowie Blenden und Schallöffnungen.
 
Friedhof:
Der Kirchhof hat ein zweiteiliges Backsteintor aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, auf dem sich zwischen Fialaufsätzen viertelkreisförmige Blendfelder befinden.