Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Zemmin
Kirche | evangelisch
Die Kirche Zemmin im Landkreis Demmin wurde im 15. Jahrhundert aus verputztem Backstein und Mischmauerwerk errichtet. An der westlichen Giebelwand ist eine Gruftkapelle angebaut, in der elf Särge liegen. Auf dem Gelände des Kirchhofs steht ein Mausoleum, die so genannte Sobecksche Gruft, ein achteckiger Bau aus dem Jahr 1845.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche ist ein stattlicher Bau aus verputztem Backstein und Mischmauerwerk mit wuchtig gedrungenen Stützpfeilern. Sie entstand im 15. Jahrhundert und verfügt an der Westseite über einen schiffsbreiten Turmunterbau. Der Dachturm aus dem 18. Jahrhundert und das Chorpolygon aus dem Jahr 1853 wurden später ergänzt. Die Patronatsloge wurde abgebrochen. Die neugotische veränderten Fenster und Portale verfügen über hölzernes Maßwerk. An der westlichen Giebelwand ist eine dreischiffige kreuzgratgewölbte Gruftkapelle angebaut, in der elf Särge mit teils prächtigen barocken Beschlägen liegen.
 
Innenansicht:
Das Kircheninnere hat eine flache Kassettendecke aus dem 19. Jahrhundert mit ornamentaler Bemalung. Der Schnitzaltar stammt aus dem 16. Jahrhundert und zeigt im Schrein Madonna im Strahlenkranz, der von Engeln bekrönt wird. In den Altarflügeln sind unter geschnitzten Schleierbrettern die Zwölf Apostel zu sehen. Die Kanzel stammt aus dem 19. Jahrhundert, der barocke Orgelprospekt aus der Zeit um 1700.

Weitere Details auf einen Blick: - Empore mit ornamentaler Bemalung aus dem 19. Jahrhundert, die im Kern aber älter ist. - Wappenscheiben u.a. von der Familie von Arnim.
 
Friedhof:
Auf dem Gelände des Kirchhofs steht ein Mausoleum, die so genannte Sobecksche Gruft, ein achteckiger Bau aus dem Jahr 1845 mit dorischen Eksäulen, Archivtrav, Gesims und flachem Kuppeldach.