Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Trantow
Kirche | evangelisch
Die Kirche Trantow im Landkreis Demmin wurde um 1400 aus Backstein gebaut. Der Turm stammt aus dem Jahr 1834. Der Altaraufsatz um 1700 ist mit Gemälden zwischen Säulen und gemalter Marmorierung versehen, die aus der Zeit um 1709 stammen könnten. Markante Details sind auch die 19 Wappenscheiben mit Bildnissen, Wappen und Hausmarken aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Grabplatte aus Eichenholz aus dem Jahr 1721.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche von drei Jochen wurde um 1400 aus Backstein gebaut. Sie hat einen dreiseitigen Ostschluss, ein Westjoch aus geschlagenen Feldsteinen und einen quadratischen Dachturm aus dem Jahr 1834. Ebenfalls zu dieser Zeit wurde die Nordsakristei abgebrochen. Architektonisch interessante Details sind u.a. das glasierte Sockelegsims, ein durchbrochener Formsteinfries sowie zwei- und dreibahnige Fenster mit Fasen und eingestellten Dreiviertelstäben. Das Westportal wird von Pilastern in Backstein flankiert.
 
Innenansicht:
Im flachgedeckten Innenraum der Kirche wurde durch Schildbögen auf Einwölbung vorbereitet. Zwischen den westlichen Jochen befindet sich ein gedrückt spitzbogiger Bogen. Der Altaraufsatz um 1700 ist mit Gemälden zwischen Säulen und gemalter Marmorierung versehen, die aus der Zeit um 1709 stammen könnten. Die Kanzel wird ins 17., das Patronatsgestühl mit verglastem Gitter in das 18. Jahrhundert datiert. Aus dem 19. Jahrhundert stammt die Empore mit durchbrochenen Dreipassarkaden.

Weitere Details auf einen Blick: Schnitzfiguren von Maria und Johannes dem Evangelisten aus der Zeit um 1400. Korpus des Gekreuzigten aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. 19 Wappenscheiben mit Bildnissen, Wappen und Hausmarken aus dem 17. Jahrhundert. Grabplatte aus Eichenholz mit eingetieften Bleibuchstaben aus dem Jahr 1721.
 
Orgel:
Die Orgel hat einen neugotischen Prospekt mit Dreiblättern und wurde 1865 von Friedrich A. Mehmel aus Stralsund gebaut.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1970

Die Glocke wurde aus Stahl gegossen und hängt in dem freistehenden Glockenstuhl. Der Turm weist Pilastergliederung, Spitzbogenblenden im Scheitelkreis und als Bekrönung flache Dreieckgiebel auf. Er ist mit einer schiefergedeckten Haube mit offener Laterne und Pyramide versehen.
 
Friedhof:
Auf dem Kirchhof befinden sich u.a. das Grabmal von Ludwig Arndt (1808) sowie mehrere Grabstelen. Das Kirchhofsportal besteht aus verputztem Feldstein, rundbogiger Pforte und korbbogiger Durchfahrt.