Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Franzburg
Kirche ehem. Schlosskirche | evangelisch
Die Kirche Franzburg im Landkreis Nordvorpommern ist ein stattlicher, rechteckiger Backsteinbau nach dem Vorbild der Schlosskirche in Stettin, dessen Südquerarm um 1580 umgebaut wurde und war einst als östlicher Teil in den ehemaligen Schlosskomplex integriert. 1876/7 wurde die Kirche unter Leitung von Michael Lübcke neugotisch überformt.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche präsentiert sich äußerlich als stattlicher, rechteckiger Backsteinbau. Sie hat eine zweigeschossige Ostsakristei und halbrund hervortretenden Treppenturm an der Westseite. Der Südquerarm wurde um 1580 umgebaut. Die Kirche war als östlicher Teil in den ehemaligen Schlosskomplex integriert. Der Sakristeianbau erfolgte im 17. Jahrhundert. 1876/7 wurde die Kirche unter Leitung von Michael Lübcke neugotisch überformt und die Giebel im Westen und Osten mit zweiteiligen Spitzbogenblenden und Fialbekrönung über Maßwerkfriesen versehen.
 
Innenansicht:
Die Kirche wurde nach dem Vorbild der Schlosskirche in Stettin erbaut. An der Nord- und Südseite befinden sich zweigeschossige Emporen mit Segmentbögen und Tonnengewölbe mit Stichkappen.

Der Kanzelkorb stammt aus dem 17. Jahrhundert, kommt aus Deyelsdorf, und ist mit toskanischen Pilastern und gemalten Evangelisten versehen. Die kelchförmige Holztaufe stammt aus Rakow (1697) und mit Engelputten, Engelhermen und Akanthusschnitzerei verziert. Weitere Details im Überblick: Kruzifix von Elias Keßler um 1723. Sandsteinepitaph des Ehepaares Berglese. Grabplatten an der Nordseite von den Äbten H. Witte (1518) und Valentin (1520).
 
Orgel:
Die Orgel hat Matthias Nerlich aus Stralsund im Jahr 1840 erbaut.
 
Glocken:

Anzahl: 2   Herstellungsjahr: 1717
Hersteller: Heinrich Schmidt, Stettin

Die Glocken von 1842 wurden von Simon Zach aus Stralsund gegossen.