Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Sassen
Kirche | evangelisch
Die Kirche Sassen im Landkreis Demmin wurde im 15. Jahrhundert aus Backstein gebaut, der Chor aus Feldsteinen bereits um 1270/80 errichtet. Auf dem Kirchhof stehen eine Mordwange aus dem 14./15. Jahrhundert und zwei Grabstelen aus den Jahren 1828 und 1858. Friedrich A. Mehmel aus Stralsund hat 1885 die Orgel mit dem dreiteiligen neugotischen Prospekt gebaut. Die Glasmalerei stammt von Ferdinand Müller aus Quedlinburg aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche von zwei Jochen wurde im 15. Jahrhundert aus Backstein gebaut. Der quadratische Chor dagegen ist älter und aus Feldsteinen um 1270/80 errichtet. Fenster und Portale sind durchgehend spitzbogig ausgelegt, deren Gewände mehrfach gestuft, schichtenweise glasiert und mit wulstigen Viertelstabprofilen versehen sind. Das Kirchenschiff hat außerdem zum Teil abgebrochene, teils erneuerte Strebepfeiler. Im Nordwestbereich ist ein polygonaler Treppenturm angebaut.
 
Innenansicht:
Der Kircheninnenraum ist flachgedeckt. Ursprünglich waren die mit Mauervorlagen versehnen Gewölbe des Chores offenbar ausgeführt. Zu sehen sind Reste mittelalterlicher Malerei, ein bauzeitliches Wappen an der Nordwand und eine Sakramentsnische mit Tür in der Ostwand. Der neugotische Altaraufsatz mit Fialen und Maßwerkschmuck stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. In ihm ist in Spitzbogenrahmung das Gemälde des einladenden Christus eingelassen.

Weitere Details auf einen Blick: Taufe aus gotländischem Kalkstein aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit rundbogiger Blendarkatur. Empore auf gewundenen Säulen und durch gewundene Halbsäulen gegliederte Brüstung etwa um 1700. Glasmalerei von Ferdinand Müller aus Quedlinburg aus dem zu Ende gehenden 19. Jahrhundert. Fenster mit Ornamentmustern mit Blatt- und Blütenwerk sowie Weinstöcken.
 
Orgel:
Friedrich A. Mehmel aus Stralsund hat 1885 die Orgel mit dem dreiteiligen neugotischen Prospekt und Fialen, Vierpässen und Spitzbögen gebaut.
 
Glocke:

Anzahl: 1   Herstellungsjahr: 1479

Die Bronzeglocke befindet sich in dem freistehenden Glockenstuhl neben der Kirche.
 
Friedhof:
Kirch- und Friedhof sind von einer Feldsteinmauer umgeben. Hier gibt es auch eine Mordwange aus dem 14./15. Jahrhundert und zwei Grabstelen aus den Jahren 1828 und 1858 zu sehen.