Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
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Loitz
Kirche St. Marien | evangelisch
Die Kirche Loitz im Landkreis Demmin wurde in ihrem Kern im 13. Jahrhundert aus Feld- und Backstein erbaut und nachträglich verputzt. Größere Veränderungen wurden vor allem im 17. und 19. Jahrhundert vorgenommen. Zu entdecken gibt es auch ornamentale Malerei in den Scheidbögen, Quaderung der Wände sowie die illusionistische Malerei im Chor. Dreizehn Tafeln sind Reste des Fürstenstuhles Anfang des 17. Jahrhunderts.
Beschreibung Galerie Lage/Anschrift  
 
Außenansicht:
Die Kirche, eine dreischiffige Halle von fünf Jochen und geradem Ostschluss, ist ein stattlicher Bau im Zentrum der Stadt, der in seinem Kern im 13. Jahrhundert aus Feld- und Backstein erbaut und nachträglich verputzt wurde. Größere Veränderungen wurden vor allem im 17. und 19. Jahrhundert vorgenommen. Die beiden westlichen Joche und das rundbogige Stufenportal in der Turmhalle stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Umbau um 1600 ist eine Stiftung der Herzogin Hedwig Sophie, im Rahmen dessen die drei östlichen Joche und auch der Chor abgebrochen wurden. Unter Leitung Johann Gottfried Quistorps wurde 1809 bis 1811 ein umfassende Renovierung der Kirche vorgenommen.
 
Innenansicht:
Das Mittelschiff der beiden westlichen Joche überspannt ein Sterngewölbe aus dem 15. Jahrhundert. Die drei östliche Joche haben Kreuzgratgewölbe aus der Zeit um 1600. In den niedrigeren Seitenschiffen sind Tonnengewölbe u.a. aus 1906. Zu entdecken gibt es auch ornamentale Malerei in den Scheidbögen, Quaderung der Wände sowie die illusionistische Malerei im Chor. Die Pfeilerbemalung zeigt Darstellungen zur Stadt- und Kirchengeschichte. Der prachtvolle barocke Altaraufsatz aus dem Jahr 1720 ist ein Werk Elias Keßlers. Er weist einen architektonischen Aufbau mit Säulen, Schnitzfiguren, bekrönendem Engel sowie triumphierenden Christus auf.

Weitere markante Details auf einen Blick: Gemälde der Verklärung Christi im Altaraufsatz nach Raffael von Anton Heinrich Gladow geschaffen. Kanzel auf zwei Säulen mit Lorbeerkränzen und -zweigen, Blumen und einer Weltkugel als Bekrönung. Granittaufe aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Vier plastische Köpfe an der Kuppa. Dreizehn Tafeln als Reste des Fürstenstuhles Anfang des 17. Jahrhunderts, u.a. das Porträt von Herzog Ernst Ludwigs von Pommern.
 
Orgel:
Die Orgel wurde 1941 von der Firma Kemper in Lübeck gebaut.
 
Glocken:

Anzahl: 2  

Neben den zwei Bronzeglocken unbekannten Datums hat das Geläut nach drei kleinere Zimbeln aus dem Jahr 1996. Der Turm wurde 1832 vom Sockel auf neu gemauert, mit Ecklisenen versehen und durch gepaarte Spitzbogenfenster gegliedert. Er hat eine glockenförmige Haube und Laterne mit Aussichtsplattform und achtseitigem spitzen Helm, alles mit Kupfer gedeckt.